Blick in das Set des SWR-Europawahlcheck, Interviewsituation. Aus Gründen der Chancengleichheit als Schattenbild. (Foto: SWR)

SWR-Europawahlcheck Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Projekt

Wie funktioniert der SWR-Europawahlcheck? Wer wurde eingeladen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum SWR-Projekt zur Europawahl 2019.

Wer war eingeladen?

Der Südwestrundfunk (SWR) hat ohne Ausnahme alle in seinem Sendegebiet (Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) zur Europawahl am 26. Mai 2019 zugelassenen Parteien zum SWR-Europawahlcheck per Brief eingeladen.

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Wir haben die Parteien gebeten, uns eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten zu benennen, die/der in einem Interview Fragen zu Europathemen mit Bezug zu unserer Region beantwortet. Idealerweise sollte es sich dabei um diejenige Kandidatin bzw. denjenigen Kandidaten aus Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz mit der besten Platzierung auf deren Europa-Liste handeln. Alternativ konnte es sich auch um ein/e andere/n Kandidat/in handeln, wobei ein möglichst enger Bezug zum Südwesten wünschenswert war.

Wie viele Parteien haben mitgemacht?

Von 40 Parteien, die zur Europawahl in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zugelassen sind, haben sich 31 Parteien unserem SWR-Europawahlcheck gestellt. Dabei haben wir den Parteien mit den größten Wahlchancen im Sendegebiet, das sind die Parteien, die bei der vergangenen Europawahl in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz jeweils mehr als drei Prozent der Stimmen erhalten haben, die Möglichkeit gegeben, jeweils eine/n Kandidatin/en pro Bundesland zum Interview zu schicken, während die "kleinen" Parteien nur jeweils einen Kandidaten entsenden konnten, der für beide Bundesländer spricht. Dies entspricht dem Grundsatz der abgestuften Chancengleichheit.

Wie liefen die Interviews ab?

Europawahlcheck zur Europawahl 2019, Blick in das Set während einer Interviewsituation. (Foto: SWR)
Blick ins Set für den Europawahlcheck - aus Gründen der Chancengleichheit hier mit Schattenbild

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien beantworteten im Videointerview sieben wichtige Fragen zur Europapolitik, die wir ihnen im Vorfeld zur Verfügung gestellt hatten. Für die Antwort hatten sie pro Frage maximal eine Minute Zeit. Fielen die Antworten länger aus, haben wir exakt nach einer Minute geschnitten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen dieselben Fragen gestellt. Die Aufzeichnung der Interviews erfolgte unter Live-Bedingungen Anfang April (sowie für zwei Nachmeldungen Anfang Mai) an den SWR-Standorten Stuttgart und Mainz.

Wieso Live-Bedingungen?

Die Interviews wurden unter Live-Bedingungen durchgeführt, d.h. die Antwort musste an einem Stück gegeben werden. Nachträgliche Schnitte oder mehrere Versuche waren ausgeschlossen. Damit haben für alle dieselben Rahmenbedingungen gegolten, um maximale Chancengleichheit zu gewährleisten.

Europawahlcheck zur Europawahl 2019, Interviewer Christian Susanka am Set (Foto: SWR)
Gleiche Bedingungen für alle: Der Timer zählt eine Minute herunter, dann wird das Interview hart geschnitten.

Was bezweckt der SWR mit diesem Angebot?

Der SWR-Europawahlcheck ist ein Informationsangebot für die Wählerinnen und Wähler, das es so noch nie vor einer Europawahl gab. Mit dem Europawahlcheck bietet der SWR den Nutzerinnen und Nutzern die Chance, sich einen kompakten Überblick über die Positionen der Parteien zu verschaffen. Ergänzende Informationen erläutern, warum die angesprochenen Themen wichtig für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind.

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