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Der Wolf ist zurück im Land, auch in Südbaden streift ein Tier umher. Bislang hat es keine großen Schäden angerichtet - sein Artgenosse in Nordbaden allerdings schon. Der Wolf sorgt für Gesprächsstoff.

Ein totes Schaf in Merzhausen, einer Gemeinde neben Freiburg, zeugt davon, dass sich der Wolf wieder in Südbaden angesiedelt hat. Das Schaf lag auf der Weide von Franz Asal, einem Nutztierhalter, der nun beunruhigt ist: "Wir dachten, am Ortsrand wären wir sicher."

Weitere Tiere kommen wohl dazu

Auch in Nordbaden hat sich ein Wolf niedergelassen, ein drittes Tier könnte bald hinzukommen - und perspektivisch auch ein Rudel. Der Wildtierexperte Micha Herdtfelder von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg schätzt die Lage so ein: "Der Wolf kommt mit der Kulturlandschaft bestens zurecht, er muss sich nicht daran gewöhnen. Die Nutztierhalter müssen mit ihm zurechtkommen."

Die Meinung der Politiker

Reinhold Pix von den Grünen und Patrick Rapp von der CDU sind sich in vielen Punkten einig, die den Wolf betreffen. Vieles sei noch nicht ausdiskutiert und noch nicht fertig gedacht. Es fehle an einem routinierten Umgang mit diesem heimischen Tier. Der Wolf, so die beiden Politiker, tauge nicht als Wahlkampfthema. Es gebe schlicht noch zu wenige Wölfe im Land. Nichtsdestotrotz erhitzt das Thema die Gemüter und wird wohl weiter auf der Agenda bleiben.

Die drei wichtigsten Themen für Südbaden in einem Video

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