Kretschmann jubelt (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Felix Kästle (Montage: SWR))

Alles was Sie zur Landtagswahl wissen müssen

Wahl-Ticker: Sondierungsgespräche der Grünen sollen noch diese Woche starten

STAND
REDAKTEUR/IN

Baden-Württemberg hat einen neuen Landtag gewählt - unter Corona-Bedingungen. Alle Ergebnisse und Informationen können Sie im Wahl-Ticker nachlesen.

Das war unser Live-Ticker zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Alle weiteren Entwicklungen rund um die Wahl finden Sie natürlich weiterhin in unserem Angebot von SWR Aktuell und in unserem Wahl-Special. Vielen Dank für Ihr Interesse.

GEW: Quittung für Eisenmanns Schulpolitik

15:52 Uhr

Monika Stein, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), hat die Spitzenkandidatin und amtierende Kultusministerin Susanne Eisenmann für das schlechte Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg verantwortlich gemacht. Das Wahlergebnis sei auch eine Quittung für die Politik der Kultusministerin, so Stein.

Kritik an Kultusministerin nach Landtagswahl GEW-Vorsitzende: CDU-Debakel "Quittung" für Eisenmanns Schulpolitik

Wer ist Schuld am historisch schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg? Die Schulpolitik der Kultusministerin in der Corona-Krise - findet die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW.  mehr...

Reinhart als CDU-Fraktionsvorsitzender bestätigt

15:22 Uhr

Nach der historisch schlechten Wahlniederlage der Landes-CDU ist Fraktionschef Wolfgang Reinhart im Amt bestätigt worden - aber nur für den Zeitraum der Sondierungsverhandlungen. Der 64-Jährige wurde heute in Stuttgart bei der ersten Fraktionssitzung nach der Landtagswahl mit 32 von 40 Stimmen gewählt, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Reinhart soll die Fraktion zunächst nur so lange führen, bis entschieden ist, ob es zu einer Neuauflage der grün-schwarzen Koalition kommt. Ursprünglich wollte er sich schon an diesem Montag für weitere drei Jahre bestätigen lassen. Nach massivem Druck aus den eigenen Reihen lenkte er jedoch ein und schlug selbst vor, die neue Amtszeit des Vorsitzenden zu begrenzen.

Baden-Württemberg

Aufarbeitung der Landtagswahl Krisensitzung bei der CDU Baden-Württemberg - Wie geht es weiter mit Eisenmann und Strobl?

Nach der historischen Wahlschlappe berät die CDU Baden-Württemberg über inhaltliche und personelle Konsequenzen. Landeschef Thomas Strobl kritisiert Reibereien in der grün-schwarzen Landesregierung vor der Wahl.  mehr...

Grüne stellen erste Bedingungen für Koalition

14:56 Uhr

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg planen die Grünen ihre Sondierungsgespräche. Diese sollen noch diese Woche stattfinden. Mit der CDU soll am Mittwoch zuerst sondiert werden, am Freitag folgen Gespräche mit FDP und SPD.

Baden-Württemberg

Nach Landtagswahl in BW Grüne führen am Mittwoch Sondierungsgespräche mit CDU, SPD und FDP

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl planen die Grünen ihre Sondierungsgespräche. Sie wollen mit CDU, SPD und FDP über eine neue Regierung sprechen. Wen die Parteien entsenden, steht jetzt überwiegend fest.  mehr...

AfD-Chef Meuthen sieht keinen Anlass für Kurskorrektur

14:18 Uhr

Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen will trotz der Verluste bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz an seinem Konfrontationskurs gegenüber der Rechtsaußen-Strömung der Partei festhalten. Auch wenn dadurch in der Partei eine gewisse Unruhe entstanden sei, halte er es für notwendig, an seinem "bürgerlich-freiheitlich-konservativen Kurs" festzuhalten. Hinter diesem Kurs stehe auch die Mehrheit der Partei. In Baden-Württemberg trat der als gemäßigt geltende Bernd Gögel als Spitzenkandidat an, der sich erst kurz zuvor gegen den rechtsaußen stehenden Emil Sänze durchgesetzt hatt. Einige ehemalige AfD-Wähler in Baden-Württemberg seien zur CDU, zur FDP und zu den Grünen gewechselt oder diesmal gar nicht zur Wahl gegangen, sagte Gögel. Die Gründe dafür müsse die AfD jetzt "näher analysieren und besprechen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen".

Laschet: Wahlergebnisse enttäuschend

13:57 Uhr

Der CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet hat die Ergebnisse seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als enttäuschend bezeichnet. Für das schwache Abschneiden der CDU gebe es verschiedene Gründe. So hätten die wiedergewählten Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD) in der Krise einen Amtsbonus bei den Wählerinnen und Wählern erhalten. Kretschmann könne in Baden-Württemberg zudem auf eine erfolgreiche Regierungsbilanz blicken. Davon habe die CDU als kleinerer Koalitionspartner aber nicht profitiert. "In solchen Situationen ist es leider häufig so, dass der Regierungschef die Punkte einsammelt", so Laschet.

Wahlforscher: Unzufriedene mit Corona-Politik eher Nichtwähler

13:48 Uhr

Die AfD hat nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Ulrich Eith nicht von einer Unzufriedenheit mit der Corona-Politik profitiert. "Sie hat aus diesem Thema nicht in gleicher Weise Wählerstimmen für sich generieren können wie aus den steigenden Flüchtlingszahlen 2016", so der Wahlforscher der Universität Freiburg. Die Kritiker der coronabedingten Einschränkungen, die die Wahlforscher von infratest dimap bei etwa 30 Prozent sehen, seien unter der gewachsenen Zahl der Nichtwählerinnen und Nichtwähler und - gepaart mit wirtschaftspolitischen Interessen - bei der FDP zu finden. Die Wahlbeteiligung lag mit 63,8 Prozent um 6,6 Punkte unter dem 2016er Wert.

Freie Wähler sehen sich als "schlafender Riese"

13:15 Uhr

Freie-Wähler-Bundeschef Hubert Aiwanger sieht seine Partei als "schlafender Riese in der politischen Landschaft" und "reif" für den Bundestag. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (5,4 Prozent) verpasste die Partei in Baden-Würrtemberg mit 3,0 Prozent allerdings den Einzug ins Landesparlament. Grund dafür sei laut Aiwanger, dass die Freien Wähler dort noch nicht ausreichend sichtbar seien. "Bei etwas mehr Vorbereitung hätte es selbst dort für den Einzug gereicht", so Aiwanger.

Nabu fordert von den Grünen ökologische Trendwende

13:09 Uhr

Der Landesvorsitzende des Nabu, Johannes Enssle, gratuliert Kretschmann und den Grünen zum klaren Wahlsieg. Jetzt gelte es, in den anstehenden Koalitionsverhandlungen nicht vom Kurs abzukommen. "Eine schnellere und gleichzeitig naturverträgliche Energiewende, weitere Investitionen in den Natur- und Artenschutz, eine neue Basis für die Landwirtschaft, die ökologische Verkehrswende und eine sozial-ökologische Wohnungspolitik ohne ausufernden Flächenverbrauch" seien Themen, bei denen die neue Landesregierung nochmal "deutlich zulegen" müsse.

Die Linke sieht Stimmenzuwachs als Erfolg

13:01 Uhr

Die Linke hat in Baden-Württemberg den Einzug ins Parlament mit 3,6 Prozent verpasst. Die Spitzenkandidatin, Sahra Mirow, zeigt sich trotzdem zufrieden. "Wir konnten unser Ergebnis im Vergleich zu vergangenen Jahren erheblich verbessern und das ist gerade in einem Wahlkampf unter Pandemie-Bedingungen ein großer Erfolg", so Mirow. Der Stimmenzuwachs der Partei betrug 0,7 Prozent. Die Landesgeschäftsführerin der Linken, Claudia Haydt, kritisiert auch das Wahlrecht. "Das Ein-Stimmen-Wahlrecht ohne Landesliste in Baden-Württemberg benachteiligt besonders kleine Parteien, die noch nicht im Landtag sind", so Haydt.

Reinhart: Keine Wiederwahl für drei Jahre

12:24 Uhr

Nach massivem Druck aus den eigenen Reihen hat CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart seine Pläne verworfen, sich für weitere drei Jahre im Amt bestätigen zu lassen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr, wollte eine Gruppe von Abgeordneten per Entschließungsantrag erreichen, dass die Neuwahl zunächst nur so lange gelten soll, bis entschieden ist, ob es zu einer Neuauflage der grün-schwarzen Koalition kommt. Nun soll demnach der gesamte Vorstand der Fraktion neu gewählt werden, wenn klar ist, ob die CDU erneut in eine Regierung mit den Grünen eintritt oder nicht.

Grünen wollen Vertrauen in neue Koalition

12:21 Uhr

Die Grünen im Land haben ihre Bedingungen für eine Koalition aufgestellt. "Es geht um Klimaschutz, Innovation und Zusammenhalt. Aber auch um Vertrauen und Verlässlichkeit", sagte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand der Deutschen Presse-Agentur nach einer virtuellen Sitzung des Landesvorstands. Am Nachmittag sollen die Einladungen für die Sondierungsgespräche rausgeschickt werden. Es gehe dabei nach Stärke der anderen Parteien. Am Mittwoch spreche man zuerst mit dem derzeitigen Koalitionspartner CDU, am Freitag dann nacheinander mit SPD und FDP. Die Gespräche dienen auch dazu zu sehen, ob die Chemie stimmt, so Hildebrand.

Wie stehen die einzelnen Parteien nun da?

12:12 Uhr

In Baden-Württemberg können sich die Grünen aussuchen, mit wem sie regieren wollen. Und während die CDU sich nach dem Debakel in ihrem einstigen Stammland erstmal sortieren muss, wittern FDP und SPD ihre Chance. Die ausführliche Analyse zeigt, wie die Parteien, die in den Landtag einziehen werden, nach dem Wahlergebnis dastehen:

CDU-Abgeordnete wollen Fraktionschef Reinhart bremsen

11:43 Uhr

In der CDU-Landtagsfraktion gibt es Widerstand gegen die Pläne von Fraktionschef Wolfgang Reinhart, sich heute für weitere drei Jahre im Amt bestätigen zu lassen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart aus Parteikreisen erfuhr, will eine Gruppe von Abgeordneten per Entschließungsantrag erreichen, dass die Neuwahl zunächst nur so lange gelten soll, bis entschieden ist, ob es zu einer Neuauflage der grün-schwarzen Koalition kommt. Der Posten des Fraktionsvorsitzenden wäre im Fall eines Rauswurfs aus der Regierung einer der wenigen prestigeträchtigen und besser dotierten Jobs. Die Abgeordneten wollen sich heute zu ihrer ersten Sitzung nach der schweren Niederlage bei der Landtagswahl treffen.

Strobl und Eisenmann verpassen Einzug in den Landtag

11:15 Uhr

Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis sind sowohl CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann als auch der momentane Innenminister Thomas Strobl (CDU) nicht in den Landtag gewählt worden. Strobl (CDU) unterlag in seinem Wahlkreis Heilbronn mit 22,7 Prozent der Stimmen seiner Kontrahentin Susanne Bay von den Grünen (29,7 Prozent). Eisenmann hat mit 21,7 Prozent gegen den amtierenden Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) verloren. Sowohl Eisenmann und Strobl hätten nur noch über das Zweitmandat in den Landtag einziehen können. Das sind die Sitze, die einer Partei nach dem Verhältniswahl-Grundsatz zustehen. Sie gehen an die Bewerber, die im Wahlkreis nicht die Mehrheit erreicht haben, aber im Verhältnis zu den übrigen Kandidaten ihrer Partei im betreffenden Regierungsbezirk am besten abgeschnitten haben. Doch auch hier hat es für Eisenmann und Strobl nicht gereicht.

Heilbronn

Landtagswahl 2021: Heilbronn-Franken hat gewählt Strobl verpasst Einzug in den Landtag

Am Tag nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg steckt die CDU in der Krise. Auch die politische Zukunft von Innenminister Thomas Strobl aus Heilbronn scheint ungewiss. Er verpasst den Einzug in den Landtag.  mehr...

Frauenanteil im Landtag steigt auf knapp 30 Prozent

11:10 Uhr

Dem künftigen Landtag werden nach Auskunft des Statistischen Landesamtes 45 Frauen angehören, derzeit sind es 38. Der Frauenanteil steigt demnach auf 29,2 (2016: 24,5). Den höchsten Frauenanteil weisen die Grünen mit 48,3 Prozent auf, den niedrigsten die AfD mit 5,9 Prozent. Von den restlichen Parteien liegt die CDU bei 26,2 Prozent, die SPD bei 15,8 Prozent und die FDP bei 11 Prozent. Der Landtag von Baden-Württemberg ist das einzige Landesparlament, in dem noch nie ein Frauenanteil von wenigstens 30 Prozent erreicht wurde.

Erste Sondierungsgespräche noch diese Woche

11:01 Uhr

Die Grünen wollen bereits in dieser Woche mit CDU, SPD und FDP Sondierungsgespräche über mögliche Koalitionen führen. Sowohl SPD als auch FDP bieten sich den Grünen für eine Ampel-Koalition an: FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke bekräftigte am Tag nach der Wahl erneut, dass seine Partei Regierungsverantwortung übernehmen wolle. Neben den Grünen sei die FDP der einzige Wahlgewinner, so Rülke. SPD-Landeschef und -Spitzenkandidat Andreas Stoch sagte, die Wählerinnen und Wähler wollten keine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl zeigten sich hingegen offen für eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition.

Baden-Württemberg

Aufarbeitung der Landtagswahl Krisensitzung bei der CDU Baden-Württemberg - Wie geht es weiter mit Eisenmann und Strobl?

Nach der historischen Wahlschlappe berät die CDU Baden-Württemberg über inhaltliche und personelle Konsequenzen. Landeschef Thomas Strobl kritisiert Reibereien in der grün-schwarzen Landesregierung vor der Wahl.  mehr...

Zentralrat der Juden: AfD soll aus Parlamenten verschwinden

10:33 Uhr

Trotz der Verluste der AfD bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sieht der Zentralrat der Juden keinen Grund zur Entwarnung. "Dass die AfD in beiden Bundesländern Federn lassen musste, ist eine positive Entwicklung", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. "Unser Ziel muss es bleiben, dass die AfD wieder aus den Parlamenten verschwindet", so Schuster. Deshalb fordere er andere Parteien und die Zivilgesellschaft auf, in ihrem Engagement gegen die AfD nicht nachzulassen. Die AfD brach in beiden Bundesländern um jeweils rund ein Drittel ein.

Nach Landtagswahl: Koalitionen für den Bund erkennbar?

10:29 Uhr

Viele nutzen die Wahlergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, um einen Ausblick auf mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl im Dezember zu wagen. SPD und Grüne, so betonten die Spitzen beider Parteien, verspüren durch die Ergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Rückenwind für das weitere Superwahljahr.

Bundespolitische Reaktionen im Superwahljahr Nach Landtagswahlen: Blinken in Berlin schon die Ampeln?

Am Tag nach den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg analysieren die Bundesparteien die Ergebnisse - und schon gibt es erste Ausblicke auf das Superwahljahr.  mehr...

Söder: Fehler im Corona-Krisenmanagement Schuld an Wahlniederlage

10:24 Uhr

CSU-Chef Markus Söder sieht Fehler im Corona-Krisenmanagement als Mitursache für die Wahlpleiten der CDU in Baden-Württemberg und auch in Rheinland-Pfalz. Beim Wettlauf mit der zeit im Kampf gegen das Virus habe es in den vergangenen Wochen einige Fragen und einige Lücken gegeben, sagte Söder. "Die Wahlen gestern waren ein schwerer Schlag in das Herz der Union", so Söder. Besonders die Niederlage im ehemaligen CDU-Stammland Baden-Württemberg tue ganz besonders weh. Auch Personen hätten sicherlich eine Rolle gespielt - das sei bei den Landtagswahlen so gewesen, aber "sicherlich dann auch im Bund". Entscheidend sei aber insbesondere Skepsis gegenüber dem Corona-Krisenmanagement gewesen.

Klimaliste verfehlt ihr Wahlziel deutlich

10:18 Uhr

Die als Konkurrenz zu den Grünen angetretene Klimaliste Baden-Württemberg hat den von ihr angestrebten Einzug in den Landtag klar verpasst. Die neue Partei erhielt nur 0,9 Prozent der Stimmen. Die Klimaliste Baden-Württemberg war mit dem Ziel angetreten, Wissenschaftler und Klimaschützer in den Landtag zu bringen, um eine "effektivere Klimapolitik" zu erreichen und den Druck auf andere Parteien zu erhöhen. Im Vorfeld der Wahl hatte es bei den Grünen die Sorge gegeben, dass vor allem jüngere potenzielle Grünen-Wähler zur Klimaliste wechseln könnten.

SPD will mitregieren

10:15 Uhr

Ein historisch schlechtes Abschneiden im Land, die SPD in der Region Kalrsruhe sieht dennoch gute Chancen Teil der neuen baden-württembergischen Landesregierung zu werden. SPD-Politiker der Region hoffen auf ein Wiederaufleben eines grün-roten Bündnisses oder auf eine Ampel-Koalition mit der FDP. 

Karlsruhe

Hoffnung auf Koalitionsgespräche Trotz Wahlschlappe in Karlsruhe/Pforzheim/Rastatt - SPD will mitregieren

Herbe Verluste in den Wahlkreisen der Region bei der Landtagswahl 2021, trotzdem erheben die SPD-Kandidaten Regierungsanspruch. Außerdem geht es für die meisten auf Fehlersuche.  mehr...

Erste Gespräche zwischen FDP und Grünen am Freitag

10:00 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) habe laut FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke die FDP für den kommenden Freitag zu Gesprächen eingeladen. "Wir werden den Führungsgremien der Landespartei empfehlen, diese Einladung anzunehmen", sagte Rülke. Der FDP-Spitzenkandidat warb nach dem Stimmenzuwachs der Liberalen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg erneut für seine Partei als künftigen Koalitionspartner der Grünen. "Wir haben deutlich gemacht, dass die Zeiten der Lager vorbei sind. Und es gibt zwei Wahlsieger: Die Grünen und den Ministerpräsidenten und die FDP, alle anderen haben verloren", so Rülke weiter. Deshalb sei die FDP bereit, Verantwortung zu übernehmen, unabhängig von der Farbenlehre.

Grüne: Klimaschutz wichtige Rolle bei Wahl des Koalitionspartners

9:53 Uhr

Nach dem klaren Wahlsieg der Grünen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg wollen diese nun dem Klimaschutz eine hohe Priorität einräumen. "Wir wollen diesen Regierungsauftrag umsetzen und möglichst viel Klimaschutz erreichen", so Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner im Morgenmagazin der ARD. Dieses Thema werde eine wichtige Rolle spielen bei der Entscheidung, ob die dortigen Grünen weiter mit der CDU regieren oder eine Ampel mit FDP und SPD anstreben. "Ich weiß nicht: Wer ist eigentlich die größte Bremserin beim Klimaschutz - Union oder FDP?", so Kellner. Das sollen die Gespräche nun zeigen.

Politikwissenschafter: Kretschmann fast unschlagbar

9:42 Uhr

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist aus Sicht des Mannheimer Politikwissenschaftlers Thomas Bräuninger derzeit fast unschlagbar. "Gegen einen Ministerpräsidenten, der persönlich derart hohe Zustimmungswerte hat, auch im Lager des politischen Gegners, ist schwerlich ein Kraut gewachsen", so Bräuninger. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann habe vielleicht auch eigene Fehler gemacht, sie hätte unter anderem beim Thema Digitalisierung mehr Initiative zeigen können, sagte Bräuninger. Er schränkte aber auch ein: "Ich würde das Ergebnis gar nicht so an der Kandidatin Susanne Eisenmann festmachen, die Wahl hat die CDU verloren. Zu einem anderen Zeitpunkt und ohne Kretschmann, der zurzeit fast unschlagbar ist, hätte das anders aussehen können."

Ex-Ministerin Schavan: Landespartei selbst Schuld an Wahlschlappe

9:34 Uhr

Das schlechte Abschneiden der CDU in Baden-Württemberg hat sich die Landespartei nach Einschätzung der früheren Kultusministerin Annette Schavan (CDU) vor allem selbst zuzuschreiben. Die Ursache für die Verluste lägen nicht in Berlin, sagte sie am Montag der Süddeutschen Zeitung. Für das Wahldebakel sei "eindeutig die Landespartei" verantwortlich. Die Umfragen seien schon vor der sogenannten Maskenaffäre von Bundestagsabgeordneten schlecht gewesen, so Schavan.

Wo sind die Hochburgen der Parteien?

9:26 Uhr

Die Grünen in Baden-Württemberg konnten vor allem im Wahlkreis Stuttgart I punkten - dort setzte sich Landtagspräsidentin Muhterem Aras mit 44,8 Prozent der Stimmen durch. So viele Grünen-Stimmen holte keine andere Parteikollegin oder -kollege. Doch auch die Wahlkreise Konstanz (42,1), Heidelberg (41,7), Freiburg II (40,3) und Freiburg I (40,2) können als Grünen-Hochburg bezeichnet werden. Die CDU hingegen schnitt im Wahlkreis Ehingen mit 35,9 Prozent am besten ab und holte das Direktmandat. Die SPD punktete im Wahlkreis Mannheim I mit 21,7 Prozent, die FDP im Wahlkreis Enz (16,9). Die AfD-Hochburg blieb Pforzheim (15,8) - allerdings mit deutlichen Verlusten und ohne Direktmandat. Ihren einzigen zweistellige Wert konnten die Linken in Freiburg II verzeichnen (11,2).

Bundesparteien analysieren Wahlergebnisse

9:18 Uhr

Die Bundesparteien präsentieren heute auf zahlreichen Pressekonferenzen ihre Interpretationen der Wahlergebnisse aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Dabei diskutieren die jeweiligen Bundesparteichefs mit ihren Landesspitzenkandidaten aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es sind Pressekonferenzen von FDP, Grüne, AfD, die Linke, SPD und CDU angekündigt.

Wissenschaftler: Koalitionen im Südwesten könnte Signal für Bund sein

9:15 Uhr

Die Wahlausgänge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz können aus Sicht des Freiburger Politikwissenschaftlers Ulrich Eith ein Omen für die Bundestagswahl sein. Wenn in beiden Ländern Regierungen ohne Beteiligung der CDU gebildet würden, sei das ein Dämpfer für den neuen Parteichef Armin Laschet, sagte Eith der Deutschen Presse-Agentur. Sollte es in Baden-Württemberg hingegen bei einem grün-schwarzen Bündnis bleiben, bedeute das weiter ein Alleinstellungsmerkmal und sei ein Modell für eine neue Koalitionsoption im Bund nach der Wahl im Herbst.

Technische Probleme bei der Auswertung in Aalen

9:09 Uhr

"Rekordverdächtig spät" brachte die Landeswahlleiterin Cornelia Nesch die vorläufigen Wahlergebnisse aus Aalen ins Landtagsgebäude in Stuttgart - erst um 00.36 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag. Der Wahlkreis 26, Aalen, war bis zuletzt in den Tabellen des Statistischen Landesamts offen. Laut Nesch lag das daran, dass die Daten für die Auswertung in einem ganz bestimmten Computerprogramm vorliegen müssen. Nur dann könnten sie auch einheitlich auf Gemeindeebene dargestellt werden. Und das sei bei den Zahlen aus Aalen nicht der Fall gewesen, sagte Nesch. Dort seien die Stimmen zwar schon seit Stunden ausgewertet gewesen, aber eben nicht über das spezielle Programm übermittelt worden. Die Verantwortlichen hätten nachliefern müssen - und das habe gedauert.

Knobloch: Extremismus wurden Grenzen aufgezeigt

8:01 Uhr

Für die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, sind die Stimmverluste der AfD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz "eindeutig eine gute Nachricht". Sie belegten, "dass Extremismus und Hass an der Wahlurne Grenzen aufgezeigt werden", erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern am Sonntagabend: "Jede Stimme, die die AfD verliert, stützt zugleich die demokratischen Parteien in den Landtagen. Das ist ein wichtiges Signal." Wenige Prozentpunkte Verlust seien jedoch noch nicht die "deutliche Zurückweisung einer rechtsextremen Partei, die viele sich heute gewünscht hätten. Die Botschaft, dass Hass in den Parlamenten nichts verloren hat, muss von den weiteren Wahlen in diesem Jahr noch viel klarer ausgehen."

Chef der CDU-Landesgruppe: Wahl war "Kretschmann-Wahl"

7:55 Uhr

Für die deutliche CDU-Schlappe bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg ist nach Ansicht des CDU-Bundesabgeordneten Andreas Jung vor allem Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) als Sympathieträger verantwortlich. "Das war in Baden-Württemberg eine Kretschmann-Wahl", sagte der Chef der baden-württembergischen Landesgruppe im Bundestag im Deutschlandfunk. Die Wähler hätten den Eindruck, der Regierungschef mache keine grüne Politik sondern "Kretschmann-Politik". Amtsinhaber hätten zudem stets einen Bonus. Zu möglichen Fehlern und Verantwortlichen in Reihen der CDU äußerte sich die Jung nicht. "Wir müssen jetzt mit dem Ergebnis umgehen und wichtige Schritte machen", sagte er, ohne Details zu nennen.

Oettinger: CDU braucht eine Vision 2030

7:45 Uhr

Die CDU in Baden-Württemberg muss nach Ansicht ihres früheren Ministerpräsidenten Günther Oettinger jünger und weiblicher werden, um an alte Erfolge anknüpfen zu können. Außerdem müsse es der Partei gelingen, eine Vision zu vermitteln, sagte Oettinger der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die Gründe für die Verluste bei der Landtagswahl sollte die Partei vor allem in Baden-Württemberg suchen: "Kretschmann war und ist das Zugpferd der Grünen. Aber zu glauben, das Problem wäre erledigt, wenn Kretschmann geht, wäre leichtsinnig und falsch", sagte er.

CDU analysiert schlechtes Abschneiden

7:30 Uhr

Heute kommen die Landtagsfraktion und die Parteigremien der CDU zusammen, um über die Konsequenzen aus ihrem bisher schlechtesten Ergebnis in Baden-Württemberg zu beraten. Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hatte schon gestern Abend gesagt, sie übernehme die Verantwortung - wie genau, ließ sie offen.

Esken: SPD will Teil der Regierung werden

6:55 Uhr

Trotz des historisch schlechten Abschneidens sollte die SPD nach Ansicht der Bundesparteichefin und Calwer Bundestagsabgeordneten Saskia Esken Teil der neuen baden-württembergischen Landesregierung werden. "Ich finde, die SPD hat in den letzten Jahren gut zeigen können, auch in grün-roten Zeiten, dass sie starke Ministerinnen und Minister stelllen kann, und dass wir gemeinsam mit den Grünen eine Regierung bilden können, die wirklich auch das Land voranbringt, die progressiv ist und die notwendigen Zukunftsaufgaben anpackt", sagte sie dem SWR. Die CDU habe dagegen in Baden-Württemberg ein Desaster erlebt. Die Sozialdemokraten waren bereits Koalitionspartner in einer grün-roten Landesregierung zwischen 2011 und 2016. Sie könnten nach der Sitzverteilung im neuen Landtag einer möglichen Ampelkoalition mit Grünen und FDP angehören. Eine mögliche grün-rote Koalition wurde nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis um einen Sitz verfehlt.

Montag, 15.3.2021, der Tag nach der Wahl

Das war der Wahl-Sonntag in Baden-Württemberg

Warten auf Aalen - Warum das Ergebnis so spät kam

2:00 Uhr

Um 00.36 Uhr brachten Landeswahlleiterin Cornelia Nesch und ihr Team in der Nacht zum Montag die Zettel mit dem vorläufigen Wahlergebnis ins Landtagsgebäude in Stuttgart. Das sei "rekordverdächtig" spät, musste Nesch selbst einräumen. Der Grund dafür: die Ostalb und die Technik. Der Wahlkreis 26, Aalen, war bis zuletzt in den Tabellen des Statistischen Landesamts offen. Laut Nesch lag das daran, dass die Daten für die Auswertung in einem ganz bestimmten Computerprogramm vorliegen müssen. Nur dann könnten sie auch einheitlich auf Gemeindeebene dargestellt werden. Und das sei bei den Zahlen aus Aalen nicht der Fall gewesen, sagte Nesch. Dort seien die Stimmen zwar schon seit Stunden ausgewertet gewesen, aber eben nicht über das spezielle Programm übermittelt worden. Die Verantwortlichen hätten nachliefern müssen - und das habe gedauert.

Wahlkreisgewinner im SWR Kandidatencheck

1:55 Uhr

Diese Kandidatinnen und Kandidaten haben ihren Wahlkreis gewonnen und ziehen über ein Direktmandat in den Landtag von Baden-Württemberg ein. Vor der Wahl haben sie sich dem SWR Kandidatencheck gestellt:

Möglichkeit auf Grün-Rot um einen Sitz verfehlt

1:08 Uhr

Die Grünen haben laut vorläufigem amtlichen Endergebnis im neuen Landtag 58 Sitze, die CDU 42 Mandate. Die SPD kommt auf 19 Sitze, die FDP auf 18 und die AfD auf 17 Mandate. Kretschmanns bislang regierende Koalition mit der CDU könnte damit ihre Arbeit fortsetzen, möglich wäre aber auch ein Ampelbündnis mit SPD und FDP unter grüner Führung. Grün-Rot hätte mit 77 Sitzen die Mehrheit um einen Sitz knapp verfehlt.

Baden-Württemberg

Wer könnte mit wem? Koalitionsrechner zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Mit dem Koalitionsrechner von der Prognose, über die Hochrechnungsergebnisse bis hin zum Endergebnis selbst durchspielen, welche Koalitionen mit dem aktuellen Ergebnis rein rechnerisch möglich wären.  mehr...

Vorläufiges amtliches Endergebnis: Grüne gewinnen mit Rekord

00:43 Uhr

Die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg klar gewonnen. Nach Auszählung aller Wahlkreise kommen die Grünen auf 32,6 Prozent - nach Angaben des Statistischen Landesamts ein Plus von 2,3 Punkten im Vergleich zur Wahl 2016. Die CDU erreichte nur noch 24,1 Prozent - 2,9 Punkte weniger als vor fünf Jahren.

Ergebnisse der Wahlkreise in Baden-Württemberg

23:59 Uhr

Sobald alle Stimmen fertig ausgezählt sind, finden Sie hier die Ergebnisse aller 70 Wahlkreise in Baden-Württemberg auf einen Blick mit umfangreicher Wahlkreisanalyse. Von hier geht es auch zu den Wahlkreisgewinnerinnen und -gewinnern sowie allen Details.

Baden-Württemberg

Mit umfangreicher Analyse Ergebnisse aller Wahlkreise bei der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Die Ergebnisse aller 70 Wahlkreise in Baden-Württemberg auf einen Blick mit umfangreicher Wahlkreisanalyse. Von hier geht es auch zu den Wahlkreisgewinnern und allen Details.  mehr...

AfD-Spitzenkandidat Gögel verliert 6,3 Prozentpunkte gegenüber 2016

23:53 Uhr

Der AfD-Spitzenkandidat und Chef der AfD-Landtagsfraktion Bernd Gögel hat im Wahlkreis Enz nicht an das 2016er-Ergebnis anknüpfen können. Er kam auf 12,9 Prozent der Stimmen, nachdem seine Partei 2016 mit 19,2 Prozent knapp unter der Marke von 20 Prozent gelegen hatte. Gögel, selbstständiger Speditionskaufmann, war 2016 über das Zweitmandat im Wahlkreis Enz in den Landtag eingezogen.

Satirischer Rückblick auf fünf Jahre grün-schwarze Landesregierung

23:38 Uhr

Die vergangene Legislaturperiode hatte einiges an Diskussionsstoff zu bieten: von Fahrverboten über eine Biberplage bis hin zu einer Schulsoftware für 47 Millionen Euro, die nicht funktioniert. Philipp Walulis wagt einen satirischen Rückblick auf fünf Jahre Grün-Schwarz.

Was macht eigentlich das Parlament?

23:34 Uhr

Alle fünf Jahre dürfen die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg einen neuen Landtag wählen. Mit ihrer Stimme bestimmen sie die Mehrheitsverhältnisse im Parlament. Die Abgeordneten sind laut Landesverfassung "Vertreter des ganzen Volkes" - sie bilden das Parlament. Aber welche Aufgaben kommen ihm zu? Philipp Walulis fasst den Auftrag des Landtags satirisch zusammen.

Fatales Signal für die Union im Bund

23:22 Uhr

Zwar hätten die Menschen in Baden-Württemberg vor allem die Person Winfried Kretschmann (Grüne) gewählt, dennoch sei die Symbolwirkung der Landtagswahl für die Union im Bund fatal, so Evi Seibert aus dem SWR Hauptstadtstudio. Denn das Wahlergebnis aus dem einstigen Kernland der CDU zeige: Regieren kann man auch ohne die Union. Diese müsse sich nun von Maskenaffäre und Wahlschlappe erholen.

Kommentar zu den CDU-Verlusten: "Debakel, Desaster, Demütigung"

23:20 Uhr

Die Wahl in Baden-Württemberg hat einen großen Verlierer hervorgebracht: die CDU. Wie es für die Partei weitergehen könnte - ein Kommentar des Informationschefs des SWR in Baden-Württemberg, Peter Heilbrunner.

Baden-Württemberg

Kommentar zum Wahlausgang in Baden-Württemberg "Kein Selbstbewusstsein, kein Spitzenpersonal und keine Strategie": Wieso die CDU der Verlierer der Wahl ist

Die Wahl in Baden-Württemberg hat einen großen Verlierer hervorgebracht: die CDU. Wie es für die Partei weitergehen könnte - ein Kommentar des Informationschefs des SWR in Baden-Württemberg, Peter Heilbrunner.  mehr...

Mögliche Koalitionen: Neue Chancen für Kretschmann

23:12 Uhr

Die Baden-Württemberger haben gewählt - nun liegt der Ball bei den Grünen und Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Wer kommt als Koalitionspartner in Frage? Wer ist überhaupt zu Gesprächen bereit?

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Aus Schwarz wird Grün in der Region Bodensee-Oberschwaben

23:10 Uhr

In der traditionell "schwarzen" Region Bodensee-Oberschwaben hat es nur ein einziger Kandidat der CDU geschafft, das Direktmandat zu holen: Thomas Dörflinger für den Wahlkreis Biberach. Die übrigen sechs Wahlkreise der Region (Bodensee, Ravensburg, Wangen, Sigmaringen, Konstanz und Singen) gingen an die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen. Am deutlichsten war der Sieg im Wahlkreis Konstanz: Hier holten die Grünen fast 24 Prozentpunkte mehr als die CDU.

Neunte Hochrechnung

23:09 Uhr

Nach der Hochrechnung von 23:09 Uhr erhalten die Grünen 32,7 Prozent der Stimmen. Die CDU kommt auf 24 Prozent. Die SPD (11,1 Prozent) ist drittstärkste Kraft, die FDP (10,5 Prozent) knapp dahinter, die AfD (9,7 Prozent) fällt immer weiter zurück. Die Linke verfehlt mit 3,6 Prozent der Stimmen den Einzug in den Landtag. Ebenso die Freien Wähler - sie kommen auf 2,9 Prozent der Stimmen.

Historischer Sieg für Grüne in Karlsruhe

23:05 Uhr

Die Karlsruher Grünen haben bei der Landtagswahl 2021 einen historischen Sieg eingefahren. Beide Kandidaten bekamen fast 40 Prozent der Stimmen. Die CDU ist dagegen weiter abgestürzt.

Kretschmann will nicht über Nachfolge spekulieren

22:58 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will seine Nachfolge nicht am Anfang einer neuen Legislaturperiode diskutieren. Ob er das fünf Jahre mache, hänge von vielen Dingen ab, von denen er vieles auch selbst gar nicht in der Hand habe. Mit Demut und Bescheidenheit gehe er in das Amt und in dem Bewusstsein, dass es vom Volk geliehen sei. "Darauf, dass ich das Amt nicht im Eigeninteresse führe, kann sich jeder Baden-Württemberger verlassen", so Kretschmann.

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Achte Hochrechnung

22:52 Uhr

Die Wahl im SWR-Livestream - Teil 4

22:50 Uhr

Von 22:50 - 00:10 Uhr sehen Sie hier den vierten Teil unserer SWR-Wahlsendung "Die Wahl im SWR - Die Entscheidung" im Livestream. Direkt im Anschluss streamen wir die SWR-Nachrichtensendung "SWR Aktuell Baden-Württemberg" mit weiteren Infos zur Wahl.

Siebte Hochrechnung

22:22 Uhr

Nach der aktuellen Hochrechnung von 22:22 Uhr bleiben die Grünen mit 32,7 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Die CDU kommt auf 23,8 Prozent. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen FDP (10,4 Prozent), AfD und SPD fällt die AfD (9,8 Prozent) langsam zurück, die SPD (11,2 Prozent) setzt sich leicht ab. Die Linke verfehlt mit 3,6 Prozent der Stimmen den Einzug in den Landtag. Ebenso die Freien Wähler - sie kommen auf 2,9 Prozent der Stimmen. Nach jetziger Sitzverteilung ist laut Zahlen des SWR eine grün-rote Koalition ganz knapp weiter im Bereich des Möglichen.

Kretschmann als Zugpferd für die Grünen

21:56 Uhr

Die Grünen sind weiter die stärkste Kraft in Baden-Württemberg und können sich den oder die Koalitionspartner aus mehreren Optionen heraussuchen. Die Analyse der Wahl zeigt: Die Partei punktet bei Jung und Alt - auch dank Winfried Kretschmann.

Baden-Württemberg

Analyse der Landtagswahl 2021 Kretschmann als Zugpferd für die Grünen - Partei bei Erstwählern und Senioren vorne

Die Grünen sind weiter die stärkste Kraft in Baden-Württemberg und können sich den oder die Koalitionspartner aus mehreren Optionen heraussuchen. Die Analyse der Wahl zeigt: Die Partei punktet bei Jung und Alt - auch dank Winfried Kretschmann.  mehr...

Sechste Hochrechnung

21:44 Uhr

Nach der Hochrechnung von 21:44 Uhr liegen die Grünen als stärkste Kraft in Baden-Württemberg bei 32,6 Prozent der Stimmen. Die CDU kommt auf 23,5 Prozent und verliert damit 3,5 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl von 2016. Die AfD rutscht unter die 10-Prozent-Marke auf 9,8 Prozent und verliert damit 5,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2016. SPD (11,5) und FDP (10,4) liegen nah zusammen. Die Linke kommt auf 3,6 Prozent, die Freien Wähler liegen bei 3,0 Prozent. Grün-Rot hätten nach aktuellen Zahlen mit 75 Sitzen immer noch die knappe Mehrheit der errechneten 148 Sitze.

Die größten Wählerwanderungen

21:42 Uhr

70.000 Stimmen hat die CDU an die Grünen verloren, die Grünen wiederum haben 75.000 Stimmen an Nichtwähler verloren. Die CDU hingegen hat 55.000 Stimmen aus dem AfD-Lager gewonnen, verlor dafür aber 70.000 an die Grünen und 55.000 an die FDP. 110.000 CDU-Wählerinnen und -Wähler der letzten Landtagswahl haben bei dieser Wahl nicht gewählt. Die AfD hat mit 110.000 ihre meisten Stimmen an Nichtwähler verloren. Die FDP konnte die meisten Stimmen von der CDU hinzugewinnen: 55.000 Bürgerinnen und Bürger, die bei der letzten Wahl CDU wählten, haben dieses Mal ihr Kreuzchen bei der FDP gemacht.

Neckar-Odenwald-Kreis bleibt CDU treu

21:40 Uhr

CDU-Landwirtschaftsminister Peter Hauk kann den Neckar-Odenwald-Kreis erneut von sich überzeugen. Er holt 31,6 Prozent. Aber auch in der traditionellen CDU-Hochburg muss die Partei Federn lassen und verliert 2,6 Prozent. Hauk erklärte dem SWR, die Verluste im Land seien herb für die CDU.

Baden-Württemberg

Mit umfangreicher Analyse Ergebnisse aller Wahlkreise bei der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Die Ergebnisse aller 70 Wahlkreise in Baden-Württemberg auf einen Blick mit umfangreicher Wahlkreisanalyse. Von hier geht es auch zu den Wahlkreisgewinnern und allen Details.  mehr...

Sozialminister Lucha holt erneut Direktmandat

21:37 Uhr

Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) ist in seinem Wahlkreis Ravensburg mit 33,2 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Besonders groß war die Zustimmung für den Ravensburger in der Gemeinde Waldburg und in der Stadt Ravensburg.

CDU-Wirtschaftsministerin gewinnt in Balingen

21:35 Uhr

Die CDU-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat ihr Direktmandat im Wahlkreis Balingen mit 32,6 Prozent verteidigt. Gegen den Landestrend ihrer Partei konnte sie mehr Stimmen dazu gewinnen. Der Kandidat der Grünen, Erwin Feucht, kam nur auf 26,5 Prozent.

Heidelberg stimmt deutlich für Grüne

21:33 Uhr

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gewinnt mit den Grünen deutlich in ihrem Wahlkreis Heidelberg: Mit 41,6 Prozent liegt sie weit vor den anderen Parteien. Sie hatte schon 2016 ein ähnliches Ergebnis erzielt. Dem SWR sagte Bauer, dass sie mit ihrer Partei die passenden Angebote gemacht habe.

Grüner Siegeszug im Rhein-Neckar-Kreis

21:30 Uhr

Alle vier Wahlkreise im Rhein Neckar-Kreis gehen an die Grünen - und hier an männliche Kandidaten. Am deutlichsten für sich hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Uli Sckerl, das Direktmandat geholt. Er landet im Wahlkreis Weinheim mit knapp 36 Prozent der Stimmen deutlich vor Julia Philippi von der CDU, die auf 24 Prozent kommt. Ebenfalls deutlich für sich hat der Grüne Andre Baumann den Wahlkreis Schwetzingen entschieden: Er kommt auf gut 31 Prozent der Stimmen. Sehr viel knapper der Wahlausgang im Wahlkreis Sinsheim: Mit 29 Prozent und nur drei Prozentpunkten Vorsprung holt Hermino Katzenstein das Direktmandat, vor Albrecht Schütte von der CDU. Und auch den Wahlkreis Wiesloch gewinnt ein Grüner: Hier erringt Norbert Knopf mit rund 29 Prozent knapp vor der CDU Kandidatin Christiane Staab das Direktmandat. Die Wahlbeteiligung lag bei insgesamt 63,3 Prozent.

CDU-Niederlage im Wahlkreis Karlsruhe II

21:27 Uhr

Die baden-württembergische Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz (CDU) hat in ihrem Wahlkreis Karlsruhe II eine krachende Niederlage erlitten. Alexander Salomon (Grüne) verteidigte sein Direktmandat mit großem Abstand. Salomon bekam 38,6 Prozent der Stimmen, Schütz holte 18,4 Prozent. 2016 holte sie noch 21 Prozent, auch da bekam Salomon das Direktmandat. In der vergangenen Legislaturperiode hatte Schütz kein Landtagsmandat.

Kretschmann verteidigt seinen Wahlkreis mit großem Abstand

21:24 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich in seinem langjährigen Wahlkreis Nürtingen erneut mit großem Abstand durchgesetzt. Nach Angaben der Stadt Nürtingen (Landkreis Esslingen) erhielt er 37,6 Prozent der Stimmen - 2,7 Punkte mehr als bei der Landtagswahl vor fünf Jahren. Der CDU-Kandidat Thaddäus Kunzmann, Demografiebeauftragter des Landes, kam auf 21,4 Prozent. Kretschmann vertritt den Wahlkreis Nürtingen seit 1980 im Landtag.

Baden-Württemberg

Mit umfangreicher Analyse Ergebnisse aller Wahlkreise bei der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Die Ergebnisse aller 70 Wahlkreise in Baden-Württemberg auf einen Blick mit umfangreicher Wahlkreisanalyse. Von hier geht es auch zu den Wahlkreisgewinnern und allen Details.  mehr...

Kretschmann will eine verlässliche Koalition

21:14 Uhr

Hochrechnungen zufolge wird der bisherige Ministerpräsident auch der neue Ministerpräsident: Winfried Kretschmann (Grüne) hat bereits erste Gratulationen entgegengenommen. Doch wie geht es jetzt weiter? Mit Sondierungsgesprächen, so Kretschmann. "Wir kommen in schwierige Zeiten und da muss man schauen, dass das verlässlich bleibt", sagte Kretschmann zu den derzeitigen Koalitionsoptionen im SWR. Er wolle das Land sicher aus der Krise führen. Er habe bislang mit den Sozialdemokraten und den Christdemokraten verlässlich reagiert und wolle versuchen, das auch in Zukunft zu tun.

Bay gewinnt gegen Strobl und holt Direktmandat

21:05 Uhr

Von den sechs Direktmandaten in Heilbronn-Franken gehen fünf an die Grünen. Die Heilbronner Landtagsabgeordnete der Grünen Susanne Bay gewinnt den Wahlkreis Heilbronn klar für ihre Partei. Sie erreicht 29,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Innenminister Thomas Strobl von der CDU erhält 22,7 Prozent. Das einzige Direktmandat für die CDU hat Fraktionschef Wolfgang Reinhart im Wahlkreis Main-Tauber geholt.

Baden-Württemberg

Ergebnisse aus den Gemeinden Wie hat mein Ort bei der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg gewählt?

Geben Sie über die Suche Ihre Postleitzahl oder den Namen Ihres Ortes ein, um sich das Ergebnis der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg anzeigen zu lassen.  mehr...

Ampel-Szenario sorgt bei Union im Bund für Unruhe

20:55 Uhr

Eine Ampelkoalition aus Grünen, SPD und FDP - wie sie auch in Baden-Württemberg möglich wäre - wird jetzt verstärkt für den Bund diskutiert. Wäre eine solche Koalition eine mögliche Option für Herbst? In der Union sorgt das Szenario offenbar für Unruhe. CSU-Generalsekretär Markus Blume twittert, die Gefahr eines Linksrutsches bei der Bundestagswahl sei nicht gebannt. Die Grünen müssten klären, ob sie bürgerlich oder links seien, so Blume.

Die Ergebnisse bei #ltwbw21 #ltwrlp21 zeigen: Die Gefahr eines Linksrutsches bei der Bundestagswahl ist nicht gebannt. @Die_Gruenen müssen nun klären, was sie sein wollen: bürgerlich oder links? Und die @fdp muss Farbe bekennen: Will sie Steigbügelhalter von Grün-Rot sein?

Fünfte Hochrechnung

20:53 Uhr

Nach der Hochrechnung von 20:53 Uhr fährt die CDU ein historisch niedriges Wahlergebnis ein und kommt auf 23,6 Prozent. Die Grünen bleiben mit 32,4 Prozent stärkste Partei und legen sogar leicht zu. AfD (10,1 Prozent), SPD (11,6 Prozent) und FDP (10,4 Prozent) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich die Sozialdemokraten nach den jüngsten Hochrechnungen leicht absetzen können. Die Linke verfehlt laut Prognose den Einzug in den Landtag und erreicht 3,5 Prozent der Stimmen. Ebenso die Freien Wähler - sie kommen auf 3,0 Prozent der Stimmen.

Mögliche Koalitionsoptionen nach der vierten Hochrechnung

20:44 Uhr

Die derzeitig regierende grün-schwarze Regierungskoalition hätte nach der aktuellen Hochrechnung eine noch deutlichere Mehrheit als in der aktuellen Legislaturperiode. Sie käme auf 91 von insgesamt 143 Sitzen im baden-württembergischen Landtag. Eine grün-rote Koalition wäre mit 72 Sitzen rechnerisch ganz knapp möglich. Auch die Ampel, eine Dreierkonstellation aus Grünen, SPD und FDP, wäre mit 89 Sitzen möglich. Gleiches gilt für eine sogenannte Deutschland-Koalition aus CDU, SPD und FDP, die mit 74 Sitzen theoretisch möglich wäre, aber aufgrund einer fehlenden Beteiligung der Grünen unrealistisch ist.

Baden-Württemberg

Wer könnte mit wem? Koalitionsrechner zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Mit dem Koalitionsrechner von der Prognose, über die Hochrechnungsergebnisse bis hin zum Endergebnis selbst durchspielen, welche Koalitionen mit dem aktuellen Ergebnis rein rechnerisch möglich wären.  mehr...

FDP-Spitzenkandidat Rülke: "CDU abgewählt"

20:36 Uhr

Der Spitzenkandidat der FDP, Hans-Ulrich Rülke, hat sich nach ersten Zahlen zufrieden mit dem Ergebnis gezeigt. Man sehe sich in dem aktuellen Kurs bestätigt, so Rülke. Die FDP stehe zu Gesprächsangeboten für Koalitionsverhandlungen bereit. Zum Abschneiden der CDU sagte Rülke: "Offensichtlich hat die Bevölkerung die CDU aus der Regierung abgewählt."

In Stuttgart gehen alle vier Wahlkreise an die Grünen

20:29 Uhr

Nach Auszählung aller Stimmen in Stuttgart steht fest, dass die vier Direktmandate in der Landeshauptstadt an die Grünen gehen. Im Wahlkreis Stuttgart I gewinnt Muhterem Aras mit 44,8 Prozent. Winfried Hermann gewinnt im Wahlkreis Stuttgart II mit 39,8 Prozent. Die Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) war hier angetreten und kam auf 21,7 Prozent. Der Grünen-Landesvorsitzende Oliver Hildenbrand gewann mit 33,9 Prozent im Wahlkreis Stuttgart III. Und die Kunststaatsekretärin Petra Olschowski holte 35,6 Prozent.

Die Wahl im SWR-Livestream - Teil 3

20:20 Uhr

Von 20:20 - 21:45 Uhr sehen Sie hier den dritten Teil unserer SWR-Wahlsendung "Die Wahl im SWR - Die Entscheidung" im Livestream.

SPD-Spitzenkandidat Stoch ernüchtert

20:13 Uhr

Die Corona-Pandemie hat das Ergebnis der Landtagswahl nach Ansicht von SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch deutlich beeinflusst. Corona habe einen Wahlkampf fast unmöglich gemacht, sagte der Fraktionschef in der ARD. Das schlechte Abschneiden der CDU zeige aber, dass die Wählerinnen und Wähler keine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition wollten.

AfD-Landeschefin Weidel: "Solides Ergebnis"

20:11 Uhr

Streitereien und innerparteiliche Richtungskämpfe haben der AfD in Baden-Württemberg nach Einschätzung von Landeschefin Alice Weidel nicht geschadet. "Wir sind ein sehr gut funktionierender Landesverband mit einer sehr guten Fraktion, die sich berappelt hat nach der ersten Legislatur", sagte Weidel. "Wir haben ein sehr solides Ergebnis eingefahren trotz sehr widriger Bedingungen", fügte sie hinzu. Weidel nannte beispielhaft die Auseinandersetzung ihrer Partei mit dem Verfassungsschutz sowie "Repressalien auch gegen unsere Wahlkämpfer". Laut letzter Hochrechnung hat die AfD in Baden-Württemberg etwas über 10 Prozent der Stimmen erhalten.

Vierte Hochrechnung: Grün-Rot möglich

19:58 Uhr

Nach der Hochrechnung von 19:58 Uhr kämen die Grünen mit der SPD auf 72 der 143 Sitzen im Landtag und hätten damit knapp die Mehrheit. Die Grünen liegt als stärkste Kraft in Baden-Württemberg bei 32,4 Prozent. Die CDU kommt gerade noch auf 23,6 Prozent und verliert damit 3,4 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl von 2016. Die AfD kommt noch auf 10,1 Prozent und verliert 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2016. SPD (11,6) und FDP (10,4) liegen nah zusammen. Die Linke kommt auf 3,5 Prozent, die Freien Wähler liegen bei 3,0 Prozent.

Pforzheim ist keine AfD-Hochburg mehr

19:57 Uhr

Die AfD hat in Pforzheim ihr Direktmandat verloren. Klarer Wahlsieger ist Felix Herkens von den Grünen mit 25,4 Prozent. Somit wird aus der einstigen AfD-Hochburg ein grüner Wahlkreis. Mit so einem Ergebnis hätte selbst Herkens nicht gerechnet.

Thema Wirtschaft für die Wahlentscheidung am wichtigsten

19:49 Uhr

Nach einer neuen Befragung war das Thema Wirtschaft für 22 Prozent der Wählerinnen und Wähler wahlentscheidend. Danach folgen die Themen Umwelt und Klima, Soziale Sicherheit und auf Platz vier Bildung und Schule. Corona liegt nach dieser Befragung abgeschlagen auf dem fünften Platz.

Eisenmann will Verantwortung übernehmen

19:45 Uhr

Für die CDU zeichnet sich das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg ab. Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann will dafür die Verantwortung übernehmen. Nun gehe es darum, aufzuarbeiten, warum die CDU Schritt für Schritt an Zustimmung verliere, so Eisenmann.

Grüne: Sondierungsgespräche ab Mitte der Woche

19:25 Uhr

Die baden-württembergischen Grünen haben nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl Sondierungsgespräche zu möglichen Koalitionen mit CDU, SPD und FDP schon ab Mitte der Woche angekündigt. "Wir gehen Mitte dieser Woche mit allen demokratischen Parteien in Sondierungsgespräche", teilte der Fraktionschef im Landtag, Andreas Schwarz, mit. "Ich bin dankbar, dass alle politischen Mitbewerber des demokratischen Spektrums sich klar dazu bekannt haben, politische Verantwortung zu übernehmen." Zu einem Favoriten als möglichen neuen Koalitionspartner äußerte er sich nicht. "Mit wem wir das am besten können, das werden die Gespräche zeigen", sagte Schwarz.

Dritte Hochrechnung

19:24 Uhr

Laut der Hochrechnung von 19:24 Uhr liegen die Grünen als stärkste Kraft in Baden-Württemberg bei 32,3 Prozent. Die CDU kommt gerade noch auf 23,5 Prozent und verliert damit 3,5 Prozentpunkte gegenüber der Landtagswahl von 2016. Die AfD kommt noch auf 10,5 Prozent und verliert sogar 4,6 Prozentpunkte im Vergleich zu 2016. SPD (11,1) und FDP (10,7) liegen sehr eng zusammen. Die Linke kommt auf 3,2 Prozent, die Freien Wähler liegen bei 3,3 Prozent.

Glückwünsche von Grünen-Chefin Baerbock

19:21 Uhr

Die Vorsitzende der Bundes-Grünen Annalena Baerbock gratuliert Winfried Kretschmann und den Grünen in Baden-Württemberg zum Wahlerfolg.

Ein starkes Ergebnis lieber Winfried #Kretschmann und @GrueneBW! Herzlichen Glückwunsch zu diesem Wahlkampf und der erfolgreichen Regierungsarbeit - Rückenwind für die BT-Wahl. Jetzt freue ich mich auf fünf weitere Jahre konsequenten Klimaschutz. #ltwbw21

CDU-Herausforderin Eisenmann: "Desaströses Wahlergebnis"

19:17 Uhr

CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann, die im Stuttgarter Wahlkreis II angetreten ist, will nach den ersten Hochrechnungen die Verantwortung für das absehbar schlechte Abschneiden ihrer Partei übernehmen. Das sagte sie dem Nachrichtensender Phoenix. "Natürlich übernehme ich die Verantwortung, das ist für mich selbstverständlich. Das ist ein enttäuschendes und desaströses Wahlergebnis."

AfD-Spitzenkandidat Gögel: Keine Euphorie, aber Freude

19:09 Uhr

AfD-Spitzenkandidat Bernd Gögel hat sich nach ersten Zahlen zufrieden mit dem Ergebnis seiner Partei gezeigt. Die Bedingungen im Wahlkampf seien sehr schwierig gewesen, zum Teil auch wegen Angriffen auf AfD-Wahlkämpfer, so Gögel.

Zweite Hochrechnung

19:04 Uhr

Laut der zweiten Hochrechnung von 19:04 Uhr liegen die Grünen als stärkste Kraft in Baden-Württemberg bei 31,9 Prozent. Die CDU kommt gerade noch auf 23,9 Prozent und verliert damit 3,1 Prozentpunkte im Vergleich zur Landtagswahl 2016. AfD, SPD und FDP liegen eng beieinander und im Vergleich nicht einmal einen Prozentpunkt auseinander. Die Linke kommt auf 3,4 Prozent, die Freien Wähler liegen bei 3,1 Prozent.

Mögliche Koalitionen: Grün-Schwarz oder Ampel

18:45 Uhr

Die grün-schwarze Koalition könnte nach den ersten Prognose-Ergebnissen zwar weiterregieren, allerdings haben die Grünen wohl auch die Möglichkeit, mit SPD und FDP ein Ampel-Bündnis zu bilden. Für den 72 Jahre alten amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wäre es schon die dritte Wahlperiode an der Macht. Er hat sich noch nicht festgelegt, mit wem er regieren will. "In diesen Zeiten einen so klaren Vertrauensbeweis zu bekommen, macht uns dankbar", so der Grünen-Landesvorsitzende Oliver Hildenbrand im SWR. "Wir wissen heute Abend nicht, mit wem wir wollen", so Hildenbrand über mögliche Koalitionspartner. SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat den Grünen gratuliert. Die CDU sieht er nach der Prognose abgewählt. Eine Regierungsbeteiligung der SPD kann er sich hingegen vorstellen. "Wenn wir über Klimaschutz, Arbeit, Verkehr und Wohnen reden, da müssen wir uns nicht herankuscheln, da gibt es sehr viele Schnittmengen und wir werden mal sehen, dass wir diese Schnittmengen umsetzen."

CDU-Kreise: Eisenmann will Verantwortung für Niederlage übernehmen

18:38 Uhr

Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann will nach Angaben aus der Führungsspitze der Partei die Verantwortung für den Absturz bei der Landtagswahl übernehmen. Das bestätigten mehrere Teilnehmer der Sitzung des Präsidiums der Landes-CDU der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Nach der 18-Uhr-Prognose gewinnen die Grünen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann an der Spitze die Wahl mit rund 31 Prozent. Die CDU liegt demnach bei 23 Prozent, das wäre das schlechteste Ergebnis jemals in ihrer einstigen Hochburg Baden-Württemberg. CDU-Landeschef Thomas Strobl soll dem Vernehmen nach federführend mit den Grünen sondieren, ob eine Neuauflage der grün-schwarzen Koalition möglich ist. Die Entscheidung, ihm dieses Mandat zu geben, sei einhellig gewesen, hieß es. Die Grünen könnten aber auch ein Ampel-Bündnis mit SPD und FDP bilden. Im CDU-Präsidium sei man sich auch einig gewesen, dass eine Deutschland-Koalition mit SPD und FDP nicht infrage komme, erklärten Teilnehmer der Sitzung übereinstimmend.

Erste Hochrechnung

18:36 Uhr

Nach der ersten Hochrechnung von 18:36 Uhr fährt die CDU ein historisch niedriges Wahlergebnis ein und kommt auf 23,3 Prozent. Die Grünen bleiben mit 30,7 Prozent stärkste Partei und legen sogar leicht zu. AfD (11,8 Prozent), SPD (11,7 Prozent) und FDP (11,3 Prozent) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Linke verfehlt laut erster Hochrechnung den Einzug in den Landtag und erreicht 3,4 Prozent der Stimmen. Ebenso die Freien Wähler - sie kommen auf 3,1 Prozent der Stimmen.

Kretschmann äußert sich auf Facebook

18:35 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich auf Facebook für das Vertrauen der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger bedankt. Die Grünen seien erneut von den Wählerinnen und Wählern zur stärksten politischen Kraft gemacht worden. "Diesen Auftrag nehme ich mit großer Dankbarkeit und Demut an. Auch gerade im Respekt vor denen, die mich nicht gewählt haben." Er wolle ans Ganze denken. Zunächst seien die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Kretschmann zeigte sich zuversichtlich, dass im Sommer das Schlimmste der Pandemie überstanden sein wird.

Prognose: Historisches Tief für CDU, Grüne legen leicht zu

18:27 Uhr

7,7 Millionen Menschen waren in Baden-Württemberg aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Die 18-Uhr-Prognose sieht die Grünen deutlich vorne.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat gewählt Vorläufiges amtliches Ergebnis: Grüne gewinnen klar - CDU so schlecht wie nie zuvor

Die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg klar gewonnen. Auf dem zweiten Platz folgte die CDU - mit einem historisch schlechten Ergebnis.  mehr...

Gewinne und Verluste laut Prognose

18:17 Uhr

Die größten Verluste muss die CDU hinnehmen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verliert die Partei laut 18-Uhr-Prognose 4 Prozentpunkte. Auch die AfD muss 3,6 Prozentpunkte einbüßen, die SPD verliert weitere 0,7 Prozentpunkte. Größte Gewinnerin ist die FDP, die im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren 3,2 Prozentpunkte zulegen konnte. Laut Prognose sank die Wahlbeteiligung von 70,4 Prozent im Jahr 2016 auf nun 62,5 Prozent.

Erste Reaktionen auf Prognose

18:12 Uhr

"In diesen Zeiten einen so klaren Vertrauensbeweis zu bekommen, macht uns dankbar", so der Grünen-Landesvorsitzende Oliver Hildenbrand im SWR in einer ersten Reaktion. SPD-Generalsekretär Sascha Binder zeigte sich nicht enttäuscht. "Wir hatten einen schwierigen Wahlkampf aus der Opposition heraus", so Binder im SWR. Der CDU-Generalsekretär Manuel Hagel sprach von einem "bitteren Abend". Man läge deutlich hinter dem eigenen Anspruch zurück, so Hagel im SWR.

Prognose: Historisches Tief für die CDU

18:00 Uhr

Die Grünen bleiben in Baden-Württemberg laut Prognose die stärkste Kraft und kommen auf 31 Prozent der Stimmen. Die CDU landet in einem historischen Tief und kommt auf 23 Prozent. AfD, SPD und FDP liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz. Die Linke verfehlt laut Prognose den Einzug in den Landtag: Sie kommt auf 3,5 Prozent. Die Freien Wähler liegen bei 3 Prozent.

Corona-Pandemie ist wahlentscheidendes Thema

17:42 Uhr

Das wahlentscheidende Thema ist in dieser Landtagswahl Corona. Während zwei Drittel der Bundesbürgerinnen und -bürger mit dem Krisenmanagement unzufrieden sind, sieht es in Baden-Württemberg etwas besser aus: Hier üben 56 Prozent der Bürgerinnen und Bürger Kritik am Management der Landesregierung in der Corona-Pandemie. Die Arbeit des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wird dennoch von sieben von zehn Bürgerinnen und Bürgern positiv bewertet.

Die Wahl im SWR-Livestream - Teil 1+2

17:25 Uhr

Von 17:30 - 20:00 Uhr sehen Sie hier die ersten zwei Teile unserer SWR-Wahlsendung "Die Wahl im SWR - Die Entscheidung" im Livestream. Jeweils direkt im Anschluss streamen wir unsere SWR-Nachrichtensendung "SWR Aktuell Baden-Württemberg" mit weiteren Infos zur Wahl.

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Hohe Wahlbeteiligung in Biberach

17:17 Uhr

Im oberschwäbischen Biberach zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als 2016 ab. Bis 13 Uhr hätten bereits 50 Prozent der Wahlberechtigten in Biberach ihre Stimme abgegeben, inklusive Briefwahl. Das teilte eine Sprecherin der Stadt auf SWR-Anfrage mit. Bei der Landtagswahl 2016 waren es zur gleichen Zeit erst 42 Prozent.

SWR Wahlergebnisportal ab 18 Uhr mit ersten Zahlen

17:00 Uhr

In einer Stunde schließen die Wahllokale. Ab 18 Uhr finden Sie im SWR Wahlergebnisportal für die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg die Prognose von Infratest dimap - die kriegen Sie natürlich auch hier im Wahl-Ticker. Danach folgen im SWR Wahlergebnisportal alle Hochrechnungen bis zum amtlichen Endergebnis, Analysen sowie die Wahlkreis- und Gemeindeergebnisse auf einen Blick.

Baden-Württemberg

Alle Ergebnisse und Analysen SWR Wahlergebnisportal zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Im SWR Wahlergebnisportal für die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg finden Sie am Wahlsonntag ab 18:00 Uhr aktuelle Ergebnisse und Analysen. Wahlkreis- und Gemeindeergebnisse auf einen Blick.  mehr...

Was ist das SWR Wahlergebnisportal zur Landtagswahl in Baden-Württemberg? Antworten finden Sie hier:

Baden-Württemberg

Fragen und Antworten Was ist das SWR Wahlergebnisportal zur Landtagswahl in Baden-Württemberg?

Die Antworten auf wichtige Fragen zum SWR Wahlergebnisportal für die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg finden Sie hier. Woher kommen die Daten und wie werden sie aufbereitet?  mehr...

Politikwissenschaftler erwartet enges Rennen um Platz 3

16:59 Uhr

Während die vorderen beiden Plätze wohl vergeben sind, könnte es hinter Grünen und CDU spannend werden. Frank Brettschneider, Politikwissenschaftler von der Universität Hohenheim, erwartet ein enges Rennen zwischen AfD, SPD und FDP. Klar sei vor allem: Nach der Wahl gebe es mehr Optionen für Regierungskoalitionen.

Rote Briefwahl-Umschläge werden in Fellbach bereits geöffnet

16:45 Uhr

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Danach beginnt die Auszählung. Damit es schnell geht, werden in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) bereits jetzt - mehr als eine Stunde vor Schließung der Wahllokale - die roten Briefwahlumschläge mit einer extra Maschine geöffnet. Die blauen Briefumschläge dürfen erst um 18 Uhr geöffnet werden.

Wahlbeteiligung in Karlsruhe bisher bei 33,9 Prozent

16:11 Uhr

In Karlsruhe zeichnet sich bei der baden-württembergischen Landtagswahl eine ähnliche Wahlbeteiligung wie vor fünf Jahren ab. Nach Angaben von Wahlamtsleiterin Edith Wiegelmann-Uhlig hatten bis 14 Uhr 33,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das sei mit dem entsprechenden Zwischenstand der Landtagswahl 2016 vergleichbar, so die Wahlamtsleiterin. In Karlsruhe gibt es rund 205.000 Wahlberechtigte. Am Vormittag hatten die Wahlämter im Land noch von einem schleppenden Start gesprochen.

Freiburger wählen ohne Angst in Wahllokalen

15:57 Uhr

Eine erste Umfrage unter Wählerinnen und Wählern vor Freiburger Wahllokalen zeigt, dass sie ohne Ängste ihre Stimme zur Landtagswahl 2021 in Präsenz-Wahl abgegeben haben. Die Wahllokale seien corona-konform eingerichtet und böten ausreichend Möglichkeiten die Abstände einzuhalten. Außerdem stünden überall Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Landeswahlleiterin: Wegen Briefwahl weniger Leute ins Wahllokal

15:52 Uhr

Wegen der hohen Briefwählerzahl sind deutlich weniger Leute ins Wahllokal gegangen. Nach einer repräsentativ erhobenen Wahlbeteiligung in den Wahllokalen zur Landtagswahl um 14 Uhr wurde ein Rückgang um 15,9 Prozentpunkte gegenüber 2016 zum selben Zeitpunkt verzeichnet (35,5 Prozent). Landeswahlleiterin Cornelia Nesch erklärte dies mit dem pandemiebedingt erwarteten Anstieg der Briefwähleranzahl. In den repräsentativ ausgewählten Wahlbezirken haben demnach 36 Prozent aller Wahlberechtigten Briefwahl beantragt.

Wahlsonntag hat verhalten begonnen

13:50 Uhr

Bei Kälte und Schmuddelwetter hat sich der Andrang in den baden-württembergischen Wahllokalen am Sonntagmorgen in Grenzen gehalten. Wegen der Corona-Pandemie haben viele  der 7,7 Millionen Wahlberechtigten schon früher per Brief abgestimmt. "Im Moment ist es noch ein bisschen verhalten", sagte eine Sprecherin aus dem Wahlamt der Landeshauptstadt Stuttgart am späteren Morgen. Sie führte dies auf das unwirtliche Wetter und auch auf den großen Anteil der Briefwähler zurück. Ähnliches war auch aus Mannheim oder Karlsruhe zu hören: "Der Andrang hält sich in Grenzen." In Ulm, wo es am Morgen geschneit hatte, bemerkte ein Sprecher mehr Zulauf, nachdem die Straßen wieder frei waren. Auch in Baden-Baden hieß es: "Bei einem sonnigen Frühlingstag wären schon mehr auf den Beinen." Maskenverstöße oder andere besondere Vorfälle wurden zunächst nicht bekannt.

Spitzenkandidaten geben Stimme ab

13:15 Uhr

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Vormittag in Laiz (Kreis Sigmaringen) seine Stimme abgegeben. Begleitet wurde er von seiner Frau Gerlinde. FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke wählte in Pforzheim, Andreas Stoch (SPD) in Heidenheim. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann und AfD-Spitzenkandidat Bernd Gögel haben ihre Stimmen bereits per Briefwahl abgegeben.

Überraschende Umfragen zu Stimmung vor den Landtagswahlen

12:15 Uhr

Es sind die ersten Landtagswahlen in diesem Jahr und die Nachrichten in Sachen Corona sind derzeit eher schlecht. Ist die Stimmung in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ähnlich? Umfragen liefern einige Überraschungen.

Der SWR Kandidatencheck für Baden-Württemberg

11:35 Uhr

Durch die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie konnten sich Wahlberechtige nicht so gut informieren, denn persönliche Begegnungen mit Politikerinnen und Politikern waren auf ein Minimum reduziert. Im SWR Kandidatencheck kann man nachlesen, wofür die einzelnen Kandidaten stehen.

Baden-Württemberg

Alle Kandidierenden im Vergleich SWR Kandidatencheck zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Wer verbirgt sich hinter den Namen auf Ihrem Wahlzettel und welche Motivation steckt hinter der Kandidatur? Finden Sie die Kandidierenden in Ihrem Wahlkreis und vergleichen Sie die Positionen zu wichtigen landespolitischen Themen.  mehr...

In Heilbronn und Hohenlohe werden enge Rennen erwartet

11:05 Uhr

Rund 650.000 Menschen sind in der Region Heilbronn-Franken zur Wahl aufgerufen. Wegen der Hygieneauflagen sind deutlich mehr Wahlhelfer als sonst im Einsatz. Der Wahlausgang wird besonders in den Wahlkeisen Heilbronn und Hohenlohe mit Spannung erwartet.

Heilbronn

Erster Superwahltag 2021 gestartet Urnengang in Heilbronn-Franken verhalten - Briefwahlaufkommen dafür hoch

Die Wahlbeteiligung bis etwa 11 Uhr ist in Heilbronn-Franken geringer als noch bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2016. Dafür wurden so viele Briefwahlunterlagen wie nie zuvor verschickt.  mehr...

Wie die Bundesrepublik auf die Wahlen schaut

10:30 Uhr

Auch in Berlin blickt man gespannt auf Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Doch die Blicke der Bundesparteien auf die ersten Wahlen des Jahres könnten unterschiedlicher kaum sein.

Wie geht Wählen in Corona-Zeiten?

8:05 Uhr

Wie schon bei den zurückliegenden Wahlen in Corona-Zeiten gibt es auch heute ein paar Besonderheiten. Im Wahllokal muss man eine medizinische Maske tragen, also eine OP-Maske oder FFP2-Maske. Außerdem sollte man natürlich Abstand halten. Wer Erkältungssymptome hat oder in den letzten zehn Tagen Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte, darf das Wahllokal nicht betreten. Wer kurzfristig krank wird oder spontan in Quarantäne muss, kann aber noch am Wahltag selbst bis 15 Uhr Briefwahl beantragen.

Wahl-O-Mat für noch Unentschlossene

8:00 Uhr

Die Wahllokale haben jetzt geöffnet. Bei der Entscheidungsfindung kann auch der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg helfen. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet das Online-Tool an. Hier können Sie den Wahl-O-Mat aufrufen:

Baden-Württemberg

Service der Bundeszentrale für politische Bildung Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021

Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist online. Hier können Sie ihn aufrufen. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet das Online-Tool als Entscheidungshilfe an.  mehr...

Deutlich mehr Menschen haben per Briefwahl gewählt

7:55 Uhr

In zahlreichen Wahlkreisen wurden bereits vor einigen Tagen deutlich mehr Stimmen auf dem Postweg abgegeben als bei der gesamten Landtagswahl vor fünf Jahren. Es wird damit gerechnet, dass landesweit jeder zweite seinen Wahlschein zu Hause ausfüllt und nicht im Wahllokal. Im Jahr 2016 hatte etwa jeder fünfte Wähler (21 Prozent) bei der Landtagswahl seine Stimme auf dem Postweg abgegeben.

Wahlstart: Prognosen sprechen für die Grünen

7:52 Uhr

Zum 17. Mal wählt Baden-Württemberg heute einen neuen Landtag. Insgesamt sind rund 7,7 Millionen Menschen wahlberechtigt, darunter etwa 500.000 Erstwählerinnen und Erstwähler. 21 Parteien stehen zur Wahl. Für die Grünen hofft der amtierende Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf eine Wiederwahl. Seine Herausforderin Susanne Eisenmann tritt für den derzeitigen Koalitionspartner der Grünen, die CDU, an. Letzte Umfragen sehen die Grünen klar vorne. Demnach wäre eine erneute Koalition mit der CDU möglich, aber auch ein Bündnis aus Grünen, SPD und FDP. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Sonntag, 14. März 2021, Wahlsonntag

Zum Nachlesen: Das war der Samstag, 13. März 2021

Zum Nachlesen: Das war der Freitag, 12. März 2021

Baden-Württemberg

Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg

Aktuelle Informationen, Nachrichten, Hintergründe, Parteien und Kandidaten zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg.  mehr...

Baden-Württemberg

Service der Bundeszentrale für politische Bildung Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021

Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist online. Hier können Sie ihn aufrufen. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet das Online-Tool als Entscheidungshilfe an.  mehr...

Baden-Württemberg

Vergleich der Wahlprogramme Wahlprogrammcheck: Das versprechen die Parteien zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Kostenlose Kita-Betreuung, mehr erneuerbare Energie, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs: Mit welchen Forderungen und Positionen treten die 21 Parteien zur Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg an?  mehr...

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