Kommunalwahl A bis Z

S wie Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren

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Die leeren Stühle der Abgeordneten in einem Plenarsaal. (Foto: dpa Bildfunk, Julian Stratenschulte)
Julian Stratenschulte

Diesen schön umständlichen Namen trägt das neue Berechnungsverfahren dank dem französischen Mathematiker André Sainte-Laguë, der das Verfahren entwickelte, um die Sitzverteilung nach einer Wahl zu bestimmen. Das Verfahren heißt auch Divisorverfahren mit Standardrundung, wahlweise Webster-Verfahren oder auch Methode der ungeraden Zahlen. Meistens wird es kurz als "Höchstzahlverfahren" bezeichnet.

Das Verfahren wird bereits bei Land- und Bundestagswahlen sowie der Europawahl verwendet. Grundsätzlich heißt es, dass das Sainte-Laguë-Verfahren sich neutral zur Stärke der Parteien verhält (bei anderen Verfahren wurde kritisiert, dass sie kleinere Parteien benachteiligen).

Vertiefende Informationen zu den verschiedenen Stimmverteilungsverfahren gibt es auf der Seite des Bundeswahlleiters.

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AUTOR/IN
SWR