STAND
AUTOR/IN

Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern ist alles in allem noch recht gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Das lag vor allem an seiner Stuttgarter Konzerntochter Porsche.

Gut 4 Milliarden Euro hat der Stuttgarter Sportwagenbauer im vergangenen Jahr zum VW-Konzern-Gewinn beigetragen. Bei einem Porsche-Umsatz von 26,1 Milliarden Euro im Jahr 2020 zwar ein leichtes Minus von knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch bleiben die Stuttgarter damit die Ertragsperle im VW-Konzern. Auch deswegen wird bereits seit längerem darüber spekuliert, dass VW-Chef Herbert Diess Porsche gern aus dem VW-Konzern ausgliedern und zumindest in Teilen an die Börse bringen will.

Spekulationen über Teil-Börsengang von Porsche

Ein solcher Teilbörsengang der VW-Tochter Porsche würde dem VW-Konzern viel Geld in die Tasche spülen, um die ehrgeizige und auch sehr teure Elektrooffensive des Konzerns bezahlen zu können. So wird mit 20 bis 25 Milliarden Euro für einen Teil-Börsengangs von Porsche grob gerechnet. Bei der Jahres-Pressekonferenz des VW-Konzerns räumte VW-Chef Diess solche Überlegungen deshalb auch grundsätzlich ein, sagte aber auch, dass die Vernetzung von VW und Porsche bereits sehr eng sei, Porsche viel zum Cash-Flow des Gesamtkonzerns beitrage und es deshalb „keinen unmittelbaren Handlungsbedarf“ gebe.

Porsche selbst zieht Ende der Woche noch eigene Bilanz

Nach der Bilanz des gesamten VW-Konzerns in Wolfsburg wird die Konzerntochter Porsche in Stuttgart selbst an diesem Freitag noch weitere ausführliche Daten zum Geschäftsjahr 2020 vorlegen und Bilanz ziehen.

STAND
AUTOR/IN