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Immer mehr Menschen ernähren sich unausgewogen. Eine Studie zeigt: Setzt sich dieser Trend fort, könnte die halbe Weltbevölkerung bald fettleibig sein - und auch die Umwelt wird schwer belastet.

Bis Mitte des Jahrhunderts könnten mehr als vier Milliarden Menschen übergewichtig sein, fast die Hälfte der Weltbevölkerung und davon eineinhalb Milliarden fettleibig - mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Umwelt. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern der Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Immer mehr Menschen weltweit ernähren sich nicht ausgewogen, statt zu Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten wird zu tierischem Eiweiß, Zucker und Fett gegriffen. Falls sich dieser Trend fortsetzt, wird unsere Zukunft von Übergewicht und Fettleibigkeit in einem extremen Ausmaß geprägt sein, so der Hauptautor der Studie. Fettleibigkeit erhöht das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Abgeholzte Wälder, überdüngte Böden

Wenn eine wachsende Weltbevölkerung immer mehr Fleisch und Milch nachfragt und immer mehr Lebensmittel verschwendet, dann schadet das auch der Umwelt: Wälder werden abgeholzt, Böden mit Stickstoff überdüngt, und der Ausstoß von Treibhausgasen steigt.

Die Verfasser der Studie fordern unter anderem eine bessere Ernährungsbildung, weniger Werbung für ungesunde Snacks - und nachhaltige und gesunde Mahlzeiten in Schulen, Krankenhäusern und Kantinen.

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