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Ungarn missachtet nach Angaben von Menschenrechtlern ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes und schiebt Asylsuchende weiterhin ohne Prüfung ab. Laut dem ungarischen Helsinki-Komitee wurden seit dem Urteil vor einem Monat mehr als 3.000 Flüchtlinge und Migranten zur Rückkehr nach Serbien gezwungen, ohne dass sie einen Asylantrag stellen durften. Ein Sprecher der Organisation warf der ungarischen Grenzpolizei einen offenen Rechtsbruch vor. Der EuGH hatte entschieden, dass die Abschiebung von irregulär eingereisten Migranten ohne Prüfung des Einzelfalls rechtswidrig ist.

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