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Umfrage Fasten ja, aber was kann weg?

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, dann beginnt die Fastenzeit bis Ostern. Ein wenig Verzicht möchten viele üben, das zeigt eine aktuelle Studie. Dabei gibt es klare Favoriten.

Von Peter Mühlfeit

Eine Zeitlang auf liebgewonnene, aber nicht immer gesundheitsförderliche Dinge zu verzichten - das halten laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage 53 Prozent der Befragten im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) für sinnvoll.

Auf der Verzichtsliste steht dabei Alkohol ganz oben: 67 Prozent sagen, dass sie am ehesten ohne Bier und Wein auskommen. Dicht gefolgt von Süßigkeiten (66 Prozent). Bei den fleischlichen Genüssen klafft schon eine gewisse Lücke: Nur 38 Prozent sagen, dass sie sich vorstellen können, in der Fastenzeit kein Fleisch zu essen.

Gut jeder Dritte will das Rauchen vorübergehend einstellen, ein mediales Fasten ist bei den wenigsten angesagt: Auf Radio oder Fernsehen wollen 33 Prozent verzichten, auf Computer und Internet nur 21 Prozent.

Das Auto ist den meisten heilig

Handyverbot

Freiwillig verzichten wollen wenige.

Das Auto wollen hingegen nur die Allerwenigsten stehen lassen: Das können sich lediglich 15 Prozent theoretisch vorstellen, in der Praxis reden wir dann höchstens von einem einstelligen Prozentbereich, der tatsächlich aufs Auto verzichtet.

Beim Thema Internetverzicht hat Forsa nach den Beweggründen geforscht: Weniger Stress, mehr Freunde und Verwandte treffen, werden als Motiv genannt - vor allem in der Altersgruppe 45 bis 59 Jahren. "Wir beobachten hier einen wahren Generationsunterschied", sagt der DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. "Die Generation 45 Plus hat anscheinend ein starkes Bedürfnis, auch mal abzuschalten."

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