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Die Details der neuen Betriebsvereinbarung müssen noch ausgehandelt werden. Die Arbeitnehmervertreter sprechen aber schon jetzt von einem "Meilenstein".

Betriebsrat und Unternehmensleitung in Wörth haben sich auf wesentliche Eckpunkte geeinigt, wie das Mercedes-Benz-Lkw-Werk in Wörth gesichert und weiterentwickelt werden kann.

Daimler-Lkw-Werk in Wörth soll an Bedeutung gewinnen

Das Ziel ist groß: Wörth soll zum Zentrum für emissionsfreien Transport innerhalb des Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Lkw werden. Dazu wurde beschlossen, in Zukunft neben dem vollelektrischen Lkw E-Actros weitere Modelle mit Co2-neutralem Antrieb in Wörth zu produzieren.

"Der Technologiewandel unserer Branche hin zu lokal emissionsfreien Lkw bedeutet auch für unsere Standorte und die Fertigung einen immensen Umbruch. Mit dem neuen Zielbild für das Werk Wörth sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit und damit die langfristige Zukunft des Standorts."

Investitionen in das Lkw-Werk in Wörth beschlossen

Außerdem wurde vereinbart, dass substanziell in den Standort investiert wird. Um wie viel Geld es genau geht, wurde nicht gesagt. Außerdem wurde vereinbart, dass die Mitarbeiter qualifiziert werden. Aktuell - so die Werksleitung - sei der Auftragsbestand so groß, dass man in Wörth ab dem Herbst statt im Zwei- im Drei-Schicht-Betrieb arbeiten werde. Dazu würden zusätzliche Mitarbeitende eingestellt.

"Damit haben wir die Zukunft des Standorts langfristig gesichert und können die Transformation gemeinsam mit den Beschäftigten selbstbewusst mitgestalten. Die neuen Produkte bieten dabei viele berufliche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten."

Wörth

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