MoE Luft im Land wird sauberer

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Die Luft in baden-württembergischen Städten ist im vergangenen Jahr sauberer geworden. Laut einer vorläufigen Auswertung der Landesanstalt für Umwelt ging die Belastung mit Stickstoff und Feinstaub weiter zurück. Ruben Moratz:

In Stuttgart wurde im Jahr 2021 zum ersten Mal an allen Messstellen der Stickstoff-Grenzwert eingehalten. Im Jahr zuvor wurde er noch an zwei Straßenabschnitten gerissen. Weil der Grenzwert aber auch dieses Jahr nur knapp eingehalten wurde, seien die Maßnahmen, etwa das Verbot von Dieselfahrzeugen, weiter notwendig, so Verkehrsminister Hermann. Dieser Erfolg sei darauf zurückzuführen, dass mehr Menschen auf Bus, Bahn und Fahrrad umgestiegen seien. Außerdem hätten die Maßnahmen zur Luftreinhaltung gewirkt und es gebe nun vermehrt schadstoffärmere Fahrzeuge.

Nur an einer Messstelle im Land ist die Stickstoff-Konzentration noch höher als der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - und zwar in der Schlossstraße in Ludwigsburg. Hier seien die Maßnahmen von Stadt und Land nicht schnell genug gekommen, so Verkehrsminister Hermann. 2022 soll die Menge des Autoverkehrs deswegen dort gedrosselt werden, etwa mit Ampelanlagen.

[Beim Feinstaub werden die Grenzwerte schon seit 2018 im ganzen Land eingehalten. Die Belastung ging im vergangenen Jahr weiter zurück. Deswegen werden manche Maßnahmen zur Feinstaub-Reduzierung aufgehoben. So darf man in Stuttgart ab Mitte April bei jedem Wetter wieder sogenannte Komfortöfen benutzen.]

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