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Ansage:
Die Bund-Länder-Verhandlungen zur Bekämpfung der Pandemie ziehen sich seit Montagmittag hin, noch ist kein Ende abzusehen. Allerdings zeichnen sich erste Regelungen ab. Aus dem Hauptstadtstudio berichtet Uwe Jahn:
Aufsager:
Erstmals könnte es dieses Jahr Ostern einen Kurzlockdown geben, das heißt alle Geschäfte schließen auch am Gründonnerstag und am Karsamstag. Darauf haben sich nach Angaben der Deutschen Presseagentur in kleinerer Runde Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Finanzminister Olaf Scholz und Bundeskanzlerin Angela Merkel geeinigt. Bisher hatten im Lockdown Geschäfte für den täglichen Bedarf trotz Corona geöffnet. Nun soll offenbar das Infektionsgeschehen mit einem Kurzlockdown gebremst werden. Der Einigung in diesem Punkt sind mehr als zehnstündige Verhandlungen vorausgegangen. Grundsätzlich drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Bund-Länder-Gesprächen auf eine weitere Verschärfung der Corona-Regeln, während mehrere Länderchefs sogar Reiseerleichterungen für kontaktarmen Urlaub – beispielsweise in Ferienwohnungen oder Wohnmobilen - durchsetzen wollten. Generell sollen die gegenwärtig geltenden Lockdown-Regeln bis Mitte April verlängert werden. Bei Inzidenzen über 100 ist geplant, Lockerungen zurückzunehmen. UJB

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