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In Rheinland-Pfalz gilt ab heute (Donnerstag, 1.7.21) das neue Glücksspielgesetz. Unter anderem gibt das Land mehr Geld für die Suchtprävention aus – insgesamt 1, 2 Millionen Euro. Das sind 200-tausend mehr als bisher:
Mit dem zusätzlichen Geld soll unter anderem die zuständige Aufsichtsbehörde ein weiteres Team aufbauen, um mehr Kontrollen durchführen zu können. Außerdem werden Spielsüchtige in Zukunft bundesweit gesperrt – so dass sie bei einem Rückfall nicht einfach in einem anderen Bundesland spielen oder wetten können, wenn sie sich haben sperren lassen. Um das neue Glücksspielgesetz hatte es Diskussionen gegeben. Eigentlich war geplant, dass Spielhallen 500 Meter voneinander entfernt sein müssen und dass dieser Abstand auch zu Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder eingehalten werden muss. Die wiedergewählte Ampelkoalition hat aber erneut eine Übergangsregelung beschlossen – für bestehende Spielhallen gilt weiter eine Ausnahme - und das für sieben Jahre. Die Glücksspielbetreiber hatten gewarnt, wenn der Mindestabstand komme, müsse die Hälfte der Spielhallen in Rheinland-Pfalz schließen. CF-SWR Redaktion Landespolitik

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