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Anmoderation:

Unter dem Meeresboden befinden sich offensichtlich bisher unbekannte Frischwasserreserven. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel. Aus der SWR-Umweltredaktion Susanne Henn:

Die Forscher schätzen das Gesamtvolumen der Frischwasserreserven auf eine Million Kubikkilometer – das ist ungefähr zwei Mal so viel Wasser, wie das Schwarze Meer fasst. Die meisten Vorkommen befänden sich relativ nah an den Küsten und bis zu einer Tiefe von 100 Metern. Damit ließen sich künftig Lücken in der Trinkwasserversorgung schließen. Denn obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, sind nur drei Prozent davon Süßwasser. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und andere Faktoren setzten dieses ohnehin knappen Trinkwasservorräte aber massiv unter Druck. Eine sichere Trinkwasserversorgung gehört deshalb zu einem der wichtigsten Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

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