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Australien und Neuseeland werden gemeinsam die nächste Frauen-Fußball-WM im Jahr 2023 austragen. Es wird die bisher größte Veranstaltung dieser Art sein.

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In der Bewerbung setzten sich Australien und Neuseeland gegen Kolumbien durch. Der Fußball-Weltverband gab das Ergebnis am Abend bekannt. Erst am Montag hatte der japanische Fußball-Verband wegen der Corona-Pandemie seine Bewerbung zurückgezogen. Davor sagte Brasilien dem Weltverband ab. Ursprünglich waren neun Verbände interessiert gewesen.

Erstmals sollen 32 Teams um den Weltmeistertitel kämpfen. Titelverteidiger sind nach dem WM-Sieg 2019 in Frankreich die USA.

Die Spiele sollen in zwölf Städten stattfinden, fünf davon in Neuseeland. Das Eröffnungsspiel soll nach den Vorstellungen der Gastgeber im neuseeländischen Auckland ausgetragen werden, das Finale im Stadium Australia in Sydney. Dieses Stadion hat 70.000 Plätze und damit die höchste Kapazität. Die beiden Gastgeberländer erwarten 1,5 Millionen Zuschauer in den 13 WM-Stadien.

Erste Fußball-WM der Fifa für Frauen: 1991 in China

Die erste offizielle Fußball-WM der Frauen, organisiert von der Fifa, fand 1991 in China statt. Es gewannen die USA, Deutschland wurde Vierter. 2003 und 2007 holten die deutschen Frauen den Titel. Zuletzt 2019 in Frankreich scheiterten sie im Viertelfinale an Schweden. Die USA wurden zum vierten Mal Weltmeister.

Erste inoffizielle Frauen-Fußball-WM 1981 in Taiwan

Bereits 1981 richtete Taiwan eine inoffizielle, nicht von der Fifa veranstaltete, Frauen-Fußball-WM aus. Da es damals keine deutsche Frauen-Nationalmannschaft gab, nahm eine Frauenmannschaft aus Bergisch Gladbach teil und gewann die WM. Diese Historie wird in der Doku "Das Wunder von Taipeh" erzählt. Der Dokumentarfilm ist beim SWR Doku Festival für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2020 nominiert und wird dort am 3. Juli online gezeigt.

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2020 Das Wunder von Taipeh

1981 lud Taiwan zu einer ersten Fußballweltmeisterschaft der Frauen ein. Eine Fußballgeschichte, in der es um viel mehr geht als um sportlichen Erfolg.  mehr...

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