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In Deutschland wurden im vergangenen Jahr fast achteinhalb Millionen Hektoliter Wein erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von 2,3 Prozent. Diese Zahlen hat das Statistische Bundesamt heute vorgelegt.

Schaut man nur auf das Vorjahr, ist es ein leichtes Plus bei der Weinerzeugung in Deutschland. Schaut man allerdings auf den langjährigen Durchschnitt, dann war auch 2020 noch mengenmäßig ein unterdurchschnittlicher Weinjahrgang. Es war das dritte Jahr in Folge mit trockenem Sommer.

Der meiste deutsche Wein 2020 stammt aus Rheinland-Pfalz. Allein die beiden großen Weinanbaugebiete Rheinhessen und Pfalz machen schon 51 Prozent der Gesamtmenge aus. Gefolgt vom Anbaugebiet Mosel mit 17 Prozent.

Deutschlandweit sind nach Angaben der Statistiker von dem 2020er Jahrgang gute Qualitäten zu erwarten: 64 Prozent der Gesamtmenge sind als Qualitätswein eingestuft, 32 Prozent als Prädikatsweine.
Alice Thiel-Sonnen, SWR-Redaktion Umwelt und Ernährung

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