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19.02.2021
MoE_Bilanz ISB RP

Die landeseigne Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (kurz: ISB) hat heute Bilanz fürs vergangene Jahr gezogen. Und dabei ihre Bilanzsumme in 2020 (um mehr als 1 Milliarde Euro) auf insgesamt gut 9,3 Milliarden Euro gesteigert – was vor allem der Corona-Pandemie geschuldet ist. Lutz Heyser:

Es war ein ziemlich herausforderndes Jahr 2020 für die landeseigene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz. Normalerweise kümmert sich die Bank vor allem um die Infrastruktur-, Wirtschafts- und Wohnraumförderung im Land. Und hatte schon in diesem „klassischen Geschäft“ vergangenes Jahr so viele zu tun wie nie. Die von der ISB zugesagten Zuschüsse und Kredite für mehr bezahlbare Mietwohnungen (etwa in Mainz, Trier und Ludwigshafen) beliefen sich hier auf insgesamt fast 340 Millionen Euro, ein Plus zum Vorjahr von gut 45 Prozent. Und dann kam Corona, und die Bearbeitung von Bundes- und Landeszuschüssen und Corona-Darlehen als Zusatz-Aufgabe noch oben drauf. Gut 46 Millionen Euro an Corona-Krediten hat die ISB hier bislang gewährt. Gut 722 Millionen Euro an Hilfen des Bundes an fast 100.000 Antragssteller ausgezahlt. Mit dieser Bilanz ist man bei der ISB sehr zufrieden. Und weiß zugleich, dass die Bank auch in der kommenden Phase der Pandemie noch sehr, sehr stark gefordert sein wird, so der ISB-Verwaltungsratsvorsitzende und Finanzstaatssekretär Stephan Weinberg bei der digitalen Bilanzpressekonferenz. Förderbanken seien gerade in Krisenzeiten stark gefragt. Die ISB habe der rheinland-pfälzischen Wirtschaft durch die schnelle und gründliche Auszahlung der Corona-Hilfen enorm geholfen“, so Weinberg.

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