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Immer mehr Menschen sind wegen Corona im Homeoffice: Ende Januar arbeitete etwa jede und jeder vierte Beschäftigte laut einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung von zu Hause aus. Es könnten aber noch mehr sein. Geli Hensolt aus der SWR Wirtschaftsredaktion.

Die Homeoffice-Verordnung der Bundesregierung zeigt offenbar Wirkung:
Die Zahl der Beschäftigten, die daheim arbeiten, ist Ende Januar wieder nahezu so hoch wie im April letzten Jahres: 24 Prozent der Erwerbstätigen sind laut der repräsentativen Umfrage vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice, 7 Prozent mehr als noch im Dezember. Als Grund für den Wechsel ins Homeoffice nennt jede undjeder dritte Befragte die Beschlüsse der Bundesregierung. Allerdings ist noch immer nicht alles Potenzial ausgeschöpft: nach wie vor gehen rund 60 Prozent der Beschäftigten meist in den Betrieb – manche, obwohl sie nach eigenen Angaben ihre Präsenzarbeit eigentlich reduzieren wollten und ihre Tätigkeit für Homeoffice-geeignet halten. Gut jeder zweite Betroffene gab demnach an, dass sein Arbeitgeber ihn von mehr Heimarbeit abhalte. Davon sind nach Angaben der Böckler-Stiftung „selbst bei vorsichtiger Schätzung“ einige hunderttausend Erwerbstätige betroffen. Geli Hensolt aus der SWR WIRED.

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