STAND
AUTOR/IN

Der Fahrradhandel in Deutschland rechnet weiter mit guten Geschäften. Die Nachfrage sei weiter hoch, heißt es beim Verband des Deutschen Zweiradhandels. Andreas Reinhardt Egal ob E-Bike oder klassisches Fahrrad, den Händlern werden derzeit die Modelle aus den Händen gerissen. Tobias Hempelmann vom Verband des Deutschen Zweiradhandels geht davon aus, dass viele Händler in diesem Jahr mit einem sehr guten Ergebnis abschließen werden, unabhängig davon, wie die kommenden Monate noch laufen werden. In vielen Betrieben gebe es ein zweistelliges Umsatzplus, gegenüber dem Vorjahr. Viele Modelle sind im Handel derzeit ausverkauft und vorerst nicht mehr lieferbar. Die gute Lage der Fahrradbranche ist für viele Kunden allerdings mit langen Wartezeiten auf Modelle und Reparaturen verbunden, teilweise sind die Werkstätten auf Monate hinaus ausgebucht. Der Auftragsberg lässt sich kurzfristig nicht abbauen, weil vielen Händlern Fachkräfte und Auszubildende fehlen. Nach Angaben der Fahrradhandels-Verbände kommt es vor allem in Ballungsgebieten noch zu Engpässen, weil dort besonders viele Menschen von öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Rad umsteigen. Auch der Trend Urlaub mit dem Fahrrad in Deutschland zu machen, sei der Branche zusätzlich zugutegekommen.

STAND
AUTOR/IN