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Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kritisiert die EU-Kommission für ihre Migrationspolitik. Er habe große Hoffnung in die neue Kommission gehabt, heute sei er enttäuscht, sagte er dem "Spiegel". Er dürfe sich um die Seenotrettung kümmern und um die Kinder in den griechischen Flüchtlingslagern. Er dürfe sich um eine gemeinsame Asylpolitik bemühen - das alles seien aber Aufgaben der EU. Auch beim Vorstoß eines europäischen Investitionsprogramms sei nicht Brüssel der Motor gewesen, sondern Berlin und Paris. Seehofer kündigte in dem Gespräch mit dem Magazin außerdem an, sich nach dem Ende der Legislaturperiode aus der Politik zurückziehen zu wollen. Auch strebe er keine Aufgabe in der Wirtschaft an.

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