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Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands, Hartmut Ziebs, tritt zum Jahresende zurück. Ziebs hatte jüngst vor einer Unterwanderung der Feuerwehr durch Rechtspopulisten gewarnt. In der Folge wurde er massiv beleidigt und bedroht. In seiner Rücktrittserklärung schreibt er von heftigen und unversöhnlichen Auseinandersetzungen, durch die der Feuerwehrverband nicht mehr führbar sei. Hassbotschaften, Hetzbriefe und öffentliche Drohungen auch gegen seine Familie hätten ihn zu der Frage gebracht, wie hoch der Preis sein dürfe, den er bereit sei, für sein Amt zu zahlen.

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