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Prüfungsbericht dauert offenbar länger Tebartz-van Elst droht längeres Exil

Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird wohl länger in seinem Exil bleiben müssen als bisher angenommen. Nach Informationen des "Spiegel" wird der Prüfbericht zum Limburger Bischofssitz frühestens bis Ostern fertig. Die Bischofskonferenz wies die Berichte umgehend zurück.

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bei den Feierlichkeiten anlässlich der Wiedereröffnung einer Kinder-Krabbelstube in Frankfurt am Main (Hessen).

Die Auszeit für Tebartz-van Elst könnte länger dauern

Der Papst hatte dem Limburger Bischof im Oktober vorübergehend eine Auszeit verordnet, die Tebartz-van Elst in einem niederbayerischen Kloster nimmt. Dort sollte der Bischof bleiben, bis die Ergebnisse einer Untersuchungskommission zu dem Neubau des Bischofssitzes in Limburg vorliegen.

Genaue Zahlen erst an Ostern?

Nun rechnen die Kommissionsmitglieder aber nach "Spiegel"-Informationen damit, dass sie frühestens zu Ostern, womöglich erst zum Sommerbeginn ihre Prüfungen abschließen werden. Die Verzögerung sei auf eine unerwartet große Zahl von Rechnungen und Unterlagen zurückzuführen, heißt es.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Spekulationen umgehend zurückgewiesen. Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender des Gremiums gehe weiter davon aus, dass er den Bericht der Prüfungskommission voraussichtlich im Januar 2014 erhalte. Dies teilte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, mit.

Wer ist für die Kostensteigerung verantwortlich?

Tebartz-van Elst steht vor allem wegen der Kosten für die neue Residenz in der Kritik. Statt der ursprünglich geplanten 5,5 Millionen Euro soll der Bau jetzt mehr als 30 Millionen kosten. Die Kommission soll überprüfen, wie die Kosten zustande gekommen sind und wer für welche Entscheidungen bei dem Bau verantwortlich war.