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Abgebrannte Lagerhallen in Mainz Heißes Edelstahlrohr als Brandursache

Die vermutliche Ursache für den Großbrand am Mittwochabend im Mainzer Industriegebiet ist ermittelt. Auf SWR-Anfrage teilte die Polizei mit, dass die Holzummantelung eines zu heißen Edelstahlrohrs angefangen habe zu kokeln.

1:26 min | Do, 7.12.2017 | 16:00 Uhr | SWR Fernsehen RP

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Großbrand in Mainz

"Es war schon ein Inferno"

Nach dem Großbrand in Mainz-Mombach mit neun Verletzten und einem Sachschaden im einstelligen Millionenbereich steht fest: Motivwagen des benachbarten Mainzer Carneval-Vereins nahmen keinen größeren Schaden.

Bei dem Brand im Stadtteil Mombach waren zwei Lagerhallen dem Feuer zum Opfer gefallen - eine benachbarte Werkstatt des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) konnte die Feuerwehr retten. Die Rosenmontagswagen wurden nur leicht beschädigt. An einigen Figuren seien Wasserflecken entstanden oder kleine Ecken abgebrochen. Um die Schäden auszubessern, seien drei bis vier Tage, vielleicht sogar eine Woche nötig. Bislang seien die Wagen noch nicht fertig gestrichen und lackiert gewesen, sagte ein MCV-Sprecher.

MCV-Mitarbeiter erlitten Rauchvergiftungen

Die Einsatzkräfte am Brandort in Mainz-Mombach

Die Einsatzkräfte am Brandort in Mainz-Mombach

Neun Menschen wurden bei dem Brand verletzt und erlitten Rauchvergiftungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Sie alle arbeiteten in der benachbarten MCV-Halle, als das Feuer ausbrach. Sechs Verletzte wurden noch am Brandort von Sanitätern versorgt, drei kamen ins Krankenhaus. Eine eingelieferte Person ist mittlerweile wieder entlassen worden.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf einen "kleinen siebenstelligen Betrag".

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