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Frau in Bad Kreuznach abgeschoben Kreisverwaltung fühlt sich im Recht

Die Kreisverwaltung in Bad Kreuznach wehrt sich erneut gegen Anschuldigungen, eine Frau aus Armenien zu Unrecht abgeschoben zu haben. Unterstützung kommt aus Koblenz.

Abschiebung

Anfang Mai musste die Frau aus Armenien Deutschland verlassen. (Symbolbild)

In einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung heißt es, das Verwaltungsgericht Koblenz habe bestätigt, dass die Ausländerbehörde rechtmäßig vorgegangen sei.

Der Anwalt der Armenierin hatte noch versucht, mit einem Antrag beim Verwaltungsgericht die Abschiebung zu verhindern. Laut Gericht habe die Frau aber nicht glaubhaft machen können, dass sie die Ausländerbehörde über ihre Ausbildung in Kenntnis gesetzt habe.

Ausbildungsstelle gewechselt

Die Kreisverwaltung sieht sich damit in ihrem Vorgehen bestätigt. Die Armenierin hatte eine erste Ausbildung abgebrochen und eine zweite aufgenommen, die Ausländerbehörde über diese Änderung aber nicht explizit informiert. Deshalb hatte die Behörde die 36-Jährige Anfang Mai mit ihrer siebenjährigen Tochter abgeschoben. Normalerweise werden Ausländer geduldet, solange sie eine Ausbildung absolvieren.

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