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Zehn Jahre Kunst in Remagen Arp Museum feierte Jubiläum

Der Start zum Museum mit eigenem Bahnhof und Schiffsanleger war mehr als holprig. Viele belächelten das ehrgeizige Projekt. Mittlerweile ist es das bestbesuchte Kunstmuseum in Rheinland-Pfalz.

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Der villenähnliche Bahnhof aus der Kaiserzeit war jahrzehntelang Treffpunkt verschiedenster Künstler. Darunter der amerikanische Stararchitekt Richard Meyer. Seine Vision von einem lichtdurchfluteten Museumsneubau mitten im Berg konnte das Land Rheinland Pfalz erst nach 30 Jahren mit Geldern aus dem Bonn-Berlin Ausgleich finanzieren.


Für über 30 Millionen Euro sanierten Handwerker den historischen Bahnhof. Und bauten mitten im Berg Richard Meyers weißen Würfel aus Beton und Glas. Anfangs belächelt entwickelt sich das Museum zum Publikumsmagneten. Durchschnittlich 60.000 Besucher kommen pro Jahr ins Arp Museum. Zur aktuellen Ausstellung "Vision.Creation.Obsession" von Henry Moore kommen rund 10.000 Besucher monatlich. Zusätzlich besuchen immer mehr Menschen die Workshops und Konzerte im Museum.

Jubiläumsfest mit Rahmenprogramm

Auch weltweit genießt das Museum einen guten Ruf. In diesem Jahr war es in New York für einen Ausstellungs-Oscar nominiert. Die Nominierung habe gezeigt, dass das Museum in der Lage sei, in der Welt der großen Ausstellungshäuser mitzuspielen, sagt Museumsdirektor Oliver Kornhoff.