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Jury hat entschieden Kleinkunstpreise an Solga, Sträter und Tschirpke

"Qualität, Ehrlichkeit und Originalität der Kandidaten" sind die entscheidenden Kriterien für den Deutschen Kleinkunstpreis. Jetzt hat die Mainzer Jury ihre Entscheidung für 2018 bekannt gegeben.

Simone Solga, Torsten Sträter und Marco Tschirpke

Erhalten den Kleinkunstpreis: Simone Solga, Torsten Sträter und Marco Tschirpke (v.l.)

Ausgezeichnet werden Simone Solga für die Sparte Kabarett, Marco Tschirpke (Chanson Lied und Musik) sowie Torsten Sträter (Kleinkunst). Simone Solga, deren Bühnenrolle die Kanzlersouffleuse ist, sei "eine politische Kabarettistin, die als enge Vertraute der Kanzlerin mit entwaffnender Liebenswürdigkeit unverschämte Gemeinheiten abschießt und damit ins Schwarze trifft", teilte die Jury mit.

Marco Tschirpke sei ein "genialer Wortakrobat" sowie ein "Musikpoet, der sein Publikum mit raffiniert vertonten Texten fasziniert. Verse und Melodien fallen ihm zu wie Geistesblitze." Er sinniere ungerührt intelligent und immer charmant über die Sonderlichkeiten des Lebens und mache einfach Lust auf Lyrik.

Torsten Sträter überzeugte die Jury als Schriftsteller, Slam-Poet und Vorleser: "In seinen Texten, die aus Alltagsbeobachtungen entstehen, erschließt er bislang unerforschte Phänomene. Unter seiner dunklen Wollmütze haben vordergründig komische und ungeahnt abgründige Gedanken Platz."

Preise werden im Februar übergeben

Die Preisverleihung findet am 18. Februar 2018 im Mainzer unterhaus statt.

Der Förderpreis der Stadt Mainz geht an Lisa Eckert, den Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhält Andreas Vitásek. Der Deutsche Kleinkunstpreis wird seit 46 Jahren vom renommierten Mainzer Forum-Theater unterhaus gestiftet. Er ist der älteste deutsche Preis, der in den Sparten Kabarett, Chanson/Lied/Musik und Kleinkunst verliehen wird - und nach wie vor einer der renommiertesten.

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