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A3 bei Limburg voll gesperrt Drei Tote nach Unfällen

Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind am Dienstag auf der A3 bei Limburg zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Lkw war auf den Bus aufgefahren. Kurz darauf raste ein weiterer Autofahrer in einen Stau hinter der Unfallstelle und starb.

1:13 min | Di, 13.2.2018 | 18:00 Uhr | SWR Fernsehen RP

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Vollsperrung bei Limburg

Tödliche Unfälle auf A3

Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind am Dienstag auf der A3 bei Limburg zwei Menschen ums Leben gekommen. Kurz darauf raste ein weiterer Autofahrer in den Stau hinter der Unfallstelle und starb.

Gegen 9:30 Uhr hatte einen Lkw den Reisebus auf zwei weitere Lastwagen geschoben, darunter ein Kleinlaster. Der 47-jährige Busfahrer und der 53-jährige Fahrer des davor stehenden Kleinlasters überlebten das Unglück nicht. Mehr als zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter der 32-jährige Unfallverursacher. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus.

Der folgenschwere Unfall hatte sich zwischen Bad Camberg und der Abfahrt Limburg-Süd in Fahrtrichtung Köln ereignet. Davor habe es offenbar einen Rückstau gegeben. Der Bus soll bereits zum Stehen gekommen sein, als der Laster von hinten auf ihn auffuhr, wie es hieß.

Vollsperrung der A3 an der Unfallstelle

Der Reisebus war im Auftrag von Flixbus in Richtung Köln unterwegs. Dies teilte das Unternehmen in München mit. An Bord seien nach ersten Erkenntnissen neben dem Fahrer 14 Passagiere gewesen. Diese hätten das Fahrzeug selbstständig verlassen können - mehrere von ihnen leicht verletzt.

Die Polizei musste die A3 in Fahrtrichtung Köln an der Unfallstelle voll sperren. Bei der Bergung waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Bad Camberg ab. Kilometerlange Staus auf der A3 vor der Umleitung waren die Folge.

Schwerer Folgeunfall

Nur wenige Stunden später kam es zu einem weiteren Unfall, als ein Autofahrer in ein Stauende zwischen Niedernhausen und Idstein fuhr. Der 56-jährige Mann wurde tödlich verletzt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei bestätigte.