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Die Bildung des Grundwassers in Rheinland-Pfalz war auch im Winterhalbjahr 2020/2021 landesweit unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. "Im Ergebnis setzt sich der negative Trend der letzten Jahre fort", sagte die Präsidentin des Landesamtes für Umwelt, Sabine Riewenherm. "Die relativ hohen Niederschläge im Februar konnten dies nicht ausgleichen." In den meisten Fällen habe sich die im Untergrund gespeicherte Wassermenge leicht verringert. Eine Ausnahme sei die westliche Eifel. Dort sei die Grundwasserneubildung durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich gewesen. Im Durchschnitt der letzten 18 Jahre (zwischen 2003 und 2020) sei die Grundwasserneubildungsrate um rund 25 Prozent gegenüber den Jahren 1951 bis 2002 zurückgegangen.

Rheinland-Pfalz

Trockenheit und Hitze Konnten die Regenfälle im Winter den Grundwassermangel in RLP abmildern?

Der Grundwasserspiegel in Rheinland-Pfalz ist seit der Jahrtausendwende um rund 25 Prozent gesunken. Im Land wird Trinkwasser zu 95 Prozent aus Grundwasser gewonnen. Haben die starken Regenfälle im Winter mit Hochwasser an den Flüssen die heißen und trockenen Sommer der letzten Jahre etwas ausgleichen können?  mehr...

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