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Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat am Montag neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt sind demnach aktuell 191 Menschen im Land infiziert.

Innerhalb der vergangenen sieben Tage verzeichnet das Land damit insgesamt 2,35 Neuinfektionen pro Hunderttausend Einwohner. Seit Ausbruch der Epidemie sind insgesamt 7.083 Coronavirus-Infektionen in Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden. Von der Krankheit genesen sind offiziell 6.657 Menschen. Die Gesamtzahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt unverändert bei 235.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz war in der vergangenen Woche so stark gestiegen wie zuletzt im Mai. Hauptursache der Entwicklung war ein räumlich begrenzter Hotspot im Landkreis Germersheim.

Die neun Neuinfektionen von Montag wurden laut Gesundheitsministerium in den Landkreisen Altenkirchen (+4), Westerwaldkreis (+2), Neuwied (+1), Trier (+1) und Landau in der Pfalz (+1) gemeldet.


Zu den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen mehr festgestellt wurden, gehören Koblenz, Birkenfeld, Mayen-Koblenz, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhein-Lahn-Kreis, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Frankenthal, Pirmasens, Worms, Zweibrücken, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Südliche Weinstraße, Südwestpfalz.

Übersicht von Beatmungsplätzen und Betten

Eine Übersicht fast aller Intensivstationen in Deutschland (DIVI) gibt das Robert-Koch-Institut heraus. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss fast aller Kliniken in Deutschland mit Intensivstationen. Darüber können freie Beatmungsplätze in Kliniken registriert und abgefragt werden. Auch Betten-Kapazitäten werden hier erfasst. Eine SWR-Datenanalyse zeigt, dass die Kapazitäten für eine gute Versorgung reichen.

Bei Infektionsverdacht zentrale Nummer anrufen

Rheinland-Pfalz hat eine zentrale Telefon-Hotline für Patienten eingerichtet, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Service ist unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 zu erreichen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Die Hotline-Mitarbeiter klären ab, ob bei Anrufern ein Corona-Test angebracht ist und vermitteln an die nächstgelegene Fieberambulanz.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist für Menschen gedacht, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen können. Sie bekommen über die Telefonnummer 116 117 einen Arzt vermittelt, der zu ihnen nach Hause kommt und dort den Corona-Test macht.

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