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Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag auf 431 gestiegen. Gegenüber dem Vortag stieg die Zahl deutlich, da wurden 337 neue Fälle gemeldet.

Am Freitag war mit 594 neuen Fällen der höchste Wert seit Beginn der Pandemie gemeldet worden. Wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, sind inzwischen insgesamt 16.536 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz registriert worden. 5.032 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, am Samstag waren es 4.754. 11.236 Menschen gelten als genesen. Es gab keinen weiteren Todesfall seit Freitag - die Zahl liegt unverändert bei 268.

16 Kreise und 6 Städte bei Warnstufe Rot

In 16 Kreisen und 6 Städten im Land gilt die Warnstufe Rot. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weist seit Tagen der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 155,5 Fällen auf. Es folgen die Kreise Altenkirchen (108,7) und Bernkastel-Wittlich (100,5), sowie die Kreise Birkenfeld (97,6), Neuwied (83,7), Cochem-Zell (78,2), Vulkaneifel (77,5), Mainz-Bingen (75,7), Südliche Weinstraße (61,5), Trier-Saarburg (60,2), Germersheim (63,6) und Südwestpfalz (60,1). Neu in der Warnstufe sind die Kreise Rhein-Hunsrück (62), Westerwaldkreis (61,9), Kaiserslautern (57,6) und der Kreis Ahrweiler (50,7).

Über dem kritischen Wert von 50 liegen zudem die Städte Mainz (113,9 Fälle), Kaiserslautern (87), Trier (85,2), Ludwigshafen (69,1), Koblenz (61,4) und Worms (50,3). Hier gilt ebenfalls die Corona-Warnstufe Rot.


Bei Infektionsverdacht zentrale Nummer anrufen

Rheinland-Pfalz hat eine zentrale Telefon-Hotline für Patienten eingerichtet, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Service ist unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 zu erreichen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Die Hotline-Mitarbeiter klären ab, ob bei Anrufern ein Corona-Test angebracht ist und vermitteln an die nächstgelegene Fieberambulanz.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist für Menschen gedacht, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen können. Sie bekommen über die Telefonnummer 116 117 einen Arzt vermittelt, der zu ihnen nach Hause kommt und dort den Corona-Test macht.

Übersicht von Beatmungsplätzen und Betten

Eine Übersicht fast aller Intensivstationen in Deutschland (DIVI) gibt das Robert-Koch-Institut heraus. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss fast aller Kliniken in Deutschland mit Intensivstationen. Darüber können freie Beatmungsplätze in Kliniken registriert und abgefragt werden.

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