Ob Neuinfektionen, Inzidenz, Hospitalisierung oder Impfquote: Hier finden Sie die aktuellen Corona-Zahlen für RLP. (Foto: SWR, SWR)

Entwicklung der Pandemie

Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

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Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

Am Vortag vor einer Woche betrug die Zahl der neuen bestätigten Corona-Infektion noch 2.759. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt am Montag 317,9 (Freitag: 312,3), vor einer Woche lag sie bei 248,6. Seit Freitag sind im Zusammenhang mit einer Infektion keine weiteren Menschen gestorben.

Krankenhäuser weiter durch Corona-Patienten belastet

Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz gibt das LUA am Montag mit 3,60 (Freitag: 3,46) je 100.000 Einwohner an. Vor einer Woche hatte der Wert 3,09 betragen. Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Anzahl der Menschen, die pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen sind.

Die Hospitalisierungsrate ist als tagesaktueller Indikator nur bedingt geeignet. Da es einen Meldeverzug gibt, ist von einem tatsächlich jeweils höheren Wert auszugehen.

Worms weiter mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet noch immer die Stadt Worms mit 662,6, den niedrigsten Wert hat Bitburg-Prüm mit 149,9.


Inzidenz in der mittleren Altersgruppe in RLP weiter am höchsten

In der Altersgruppe der unter 20-Jährigen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz am Montag bei 292,3. Damit ist sie weiter niedriger als die Inzidenz in der Gruppe der 20- bis 59-Jährigen. Hier beträgt der Wert 382,6 und bei den über 60-Jährigen liegt er bei 220,6.

35 Corona-Patienten in Rheinland-Pfalz auf Intensivstationen

35 Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz sind Stand Freitag so schwer an Covid-19 erkrankt, dass sie auf Intensivstationen behandelt werden. Von ihnen müssen zehn invasiv beatmet werden. Insgesamt sind das deutlich weniger als auf dem Höhepunkt der dritten Welle am 26. April 2021. Damals lagen 193 Menschen auf den Intensivstationen im Land, 98 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervorgeht, sind im Moment 256 Intensivbetten in Rheinland-Pfalz frei.

Übersicht von Beatmungsplätzen und Betten in Rheinland-Pfalz

Eine Übersicht fast aller Intensivstationen in Deutschland (DIVI) gibt das Robert Koch-Institut heraus. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss fast aller Kliniken in Deutschland mit Intensivstationen. Darüber können freie Beatmungsplätze in Kliniken registriert und abgefragt werden.

Bei Infektionsverdacht zentrale Nummer anrufen

Rheinland-Pfalz hat eine zentrale Telefon-Hotline für Patienten eingerichtet, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Service ist unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 zu erreichen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Die Hotline-Mitarbeiter klären ab, ob bei Anrufern ein Corona-Test angebracht ist und vermitteln an die nächstgelegene Fieberambulanz.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist für Menschen gedacht, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen können. Sie bekommen über die Telefonnummer 116 117 einen Arzt vermittelt, der zu ihnen nach Hause kommt und dort den Corona-Test macht.

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