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In Rheinland-Pfalz sind am Sonntag 447 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte das Landesuntersuchungsamt mit. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um acht.

Wie auch am Samstag (410) gab es deutlich weniger Neuinfektionen als am Freitag (752) und am Donnerstag (1.004). Am vergangenen Sonntag hatten die Behörden 610 neue Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Corona-Fälle im Land seit Ausbruch der Pandemie liegt jetzt bei 85.053. Als aktuell infiziert gelten 14.656 Menschen. Seit Samstag wurden acht neue Todesfälle bekannt, insgesamt sind 2.056 Patienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Inzidenz: Ludwigshafen weiterhin Spitzenreiter

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Sonntag in ganz Rheinland-Pfalz bei 107,8 und damit höher als am Vortag.

Spitzenreiter in Sachen Inzidenz ist weiter Ludwigshafen mit jetzt 202. Es folgt Worms mit 178,4. Die niedrigste Inzidenz hat noch immer Zweibrücken mit 35,1. Unter der kritischen 50er-Marke liegt aber auch der Kreis Trier-Saarburg mit 41,5.

199 Corona-Patienten auf Intensivstation

Laut Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) lagen in Rheinland-Pfalz zuletzt 199 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 98 Erkrankte werden invasiv beatmet. Von den 1.096 Intensivbetten im Land sind momentan 945 belegt.

Bei Infektionsverdacht zentrale Nummer anrufen

Rheinland-Pfalz hat eine zentrale Telefon-Hotline für Patienten eingerichtet, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Service ist unter der Telefonnummer 0800 99 00 400 zu erreichen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Die Hotline-Mitarbeiter klären ab, ob bei Anrufern ein Corona-Test angebracht ist und vermitteln an die nächstgelegene Fieberambulanz.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung ist für Menschen gedacht, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht verlassen können. Sie bekommen über die Telefonnummer 116 117 einen Arzt vermittelt, der zu ihnen nach Hause kommt und dort den Corona-Test macht.

Übersicht von Beatmungsplätzen und Betten

Eine Übersicht fast aller Intensivstationen in Deutschland (DIVI) gibt das Robert Koch-Institut heraus. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss fast aller Kliniken in Deutschland mit Intensivstationen. Darüber können freie Beatmungsplätze in Kliniken registriert und abgefragt werden.

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