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Die Pandemie beschert Rheinland-Pfalz den zweitgrößten Einbruch der Wirtschaftsleistung in der Nachkriegsgeschichte. Auch die Zahl der Erwerbstätigen sinkt.

Das Bruttoinlandsprodukt in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems gab es nur einmal nach dem zweiten Weltkrieg einen noch größeren Einbruch: im Jahr 2009, auf dem Höhepunkt der Finanz- und Weltwirtschaftskrise.

Weniger Erwerbstätige

Die schwierige Wirtschaftslage im Pandemie-Jahr 2020 macht sich auch an der Zahl der Erwerbstätigen im Land bemerkbar: Sie ist erstmals seit zehn Jahren gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 2,02 Millionen Menschen. Das sind etwa 28.800 weniger als im Jahr 2019.

Baugewerbe verzeichnet Plus

Besonders stark ging die Wirtschaftsleistung in der Industrie zurück. Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete Einbußen von 10,7 Prozent. Keine negativen Auswirkungen hatte die Corona-Krise im Jahr 2020 allerdings auf das Baugewerbe: Mit einem Plus von 5,5 Prozent verzeichnete die Branche im Gegenteil den kräftigsten Anstieg der Wirtschaftsleistung seit zehn Jahren.

Insgesamt ist die Wirtschaftsleistung in Rheinland-Pfalz etwas weniger zurückgegangen als im Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit sank das Bruttoinlandsprodukt um 4,9 Prozent.

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