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In diesem Jahr könnten fast neun Millionen Hektoliter Wein in die Fässer fließen. Nach dem unterdurchschnittlichen Jahrgang 2019 liegen die Erwartungen nun wieder im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es laut dem statistischem Bundesamt nur 8,32 Millionen Hektoliter. Für die zwei großen Weinanbaugebiete Rheinhessen und Pfalz wird mehr als die Hälfte (55 Prozent) der gesamten deutschen Erntemenge erwartet.

Die Trauben sind bereits deutlich reifer als im Schnitt der Jahre. Das geht aus den amtlichen Messungen hervor. Das trocken-warme Wetter mit kühlen Nächten lässt die Hoffnung auf sehr gute Weine wachsen.

Riesling nimmt auf zwei Millionen Hektoliter zu

Von der gesamten Erntemenge 2020 entfallen 66 Prozent auf Weißmost und 34 Prozent auf Rotmost. Die Erntemenge von Riesling, der beliebtesten deutschen Rebsorte, nimmt gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 363.000 Hektoliter auf zwei Millionen Hektoliter zu (plus 22,2 Prozent). Dagegen wird für die flächenmäßig zweitwichtigste weiße Rebsorte Müller-Thurgau (1,13 Millionen Hektoliter) erneut ein Rückgang von 1,9 Prozent erwartet.

Unter den roten Rebsorten werden nach der aktuellen Schätzung die Erntemengen von Blauem Spätburgunder (919.600 Hektoliter) um 6,1 Prozent zu- und von Dornfelder (818.200 Hektoliter) um 6,3 Prozent abnehmen.

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