Ein Holz-Vollernter in einem von Trockenheit und Borkenkäfern befallenem Wald in Rheinland-Pfalz. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Thomas Frey)

Starke Niederschläge im Mai

Trotz Regen: Kaum Erholung für Grundwasser in Rheinland-Pfalz

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Selbst der viele Regen im Mai reicht nicht aus, um die Defizite beim Grundwasser auszugleichen. Regional haben sich die Wälder und Wasserstände leicht erholt, die Vorräte liegen aber noch weiter unter Durchschnitt.

Die Niederschläge in diesem Jahr haben nicht ausgereicht, um die Defizite bei der Neubildung von Grundwasser auszugleichen. Sie sind nach den vorangegangenen Trockenjahren zu groß. Das geht aus der Antwort des Klimaschutzministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion zur Waldgesundheit hervor.

Die Niederschläge im vergangenen Winterhalbjahr seien nur durchschnittlich gewesen. Das Defizit der vergangenen Jahre habe nicht aufgefüllt werden konnte. Thomas Faller, Förster im Pfälzerwald, teilt diese Beobachtung: "Wegen dem einen guten Regenjahr geht es dem Wald jetzt nicht gleich besser. Da muss noch mehr kommen."

Regen zwischen November und April wichtig

Die hohen Niederschläge im Mai trugen dem Ministerium zufolge zwar regional zu einer kleinen Erholung der Grundwasserstände bei, die Vorräte seien aber weiterhin weit unter dem Durchschnitt. Maßgeblich für die Grundwasserneubildung sind laut Ministerium die Niederschläge in der vegetationsfreien Zeit zwischen November und April.

Insgesamt sei das Wetter in diesem Jahr mit Blick auf Temperaturen und Niederschläge für die Wälder zwar günstig gewesen. Dies reiche aber nicht zu einer "durchgreifenden Erholung von den Folgen der vergangenen Stressjahre" aus.

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