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Wer in Kreisen oder Städten mit hoher Inzidenz Bus oder Bahn fährt, für den gelten verschärfte Masken-Regeln. Nicht alle Fahrgäste im Land wissen davon.

Das neue Bundesinfektionsschutzgesetz schreibt es vor: Sobald an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von 100 überschritten wird, sind OP-Masken in Bussen und Bahnen nicht mehr ausreichend. Die Fahrgäste müssen stattdessen FFP2-Masken tragen.

Fahrgäste mit falschen Masken in Rheinland-Pfalz

Betroffen von dieser neuen Regel ist unter anderem Kaiserslautern. Dennoch kamen viele Fahrgäste am Montag mit herkömmlichen OP-Masken an die Haltestellen - so zum Beispiel am Busbahnhof in der Burgstraße. "Viele wissen einfach noch nicht, dass diese Regelungen gelten", sagte ein Sprecher der Stadtwerke Kaiserslautern. 

Busfahrer in Pirmasens verkaufen Masken

In Pirmasens rufen die Verkehrsbetriebe die Bürger dazu auf, sich rechtzeitig mit den entsprechenden Schutzmasken zu versorgen. Sollte jemand allerdings kurzfristig keine FFP2-Maske dabeihaben, so gebe es eine Lösung: Man könne eine Maske beim Busfahrer kaufen.

Ermahnungen statt Bußgeld in Mainz

Auch in Mainz sind noch nicht alle Fahrgäste auf die neue Regel eingestellt. Die Verkehrsunternehmen zeigen sich aber noch nachsichtig. Wer die falsche Maske trage, werde derzeit lediglich freundlich ermahnt, sagte ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft Mainzer Mobilität. Ein Bußgeld von 50 Euro werde erst nach einer Anlaufzeit von etwa zwei Wochen fällig.

Mittelfristig droht Beförderungsverbot

Auch in Ingelheim werden Fahrgäste mit OP-Masken vorerst nur über die verschärfte Maskenpflicht informiert. Erst in einigen Tagen, so eine Stadtsprecherin, sollten Menschen mit OP-Masken nicht mehr befördert werden.

Vorbereitungen in Trier

In der Stadt Trier gilt die verschärfte Maskenpflicht derzeit nicht, da die Inzidenz niedrig genug ist. Dennoch machen sich die Verkehrsbetriebe jetzt schon Gedanken, wie sie ihre Fahrgäste im Fall der Fälle informieren können. Möglicherweise könnten sie sich am Beispiel der Stadtwerke Kaiserslautern orientieren, die an den digitalen Anzeigetafeln der Haltestellen entsprechende Informationen eingeblendet haben.

Ausnahmen für Kontrolleure

Von der Pflicht, FFP2-Masken zu tragen, sind einige Personengruppen ausgenommen: Zum Beispiel Kinder unter sechs Jahren, Gehörlose, schwerhörige Menschen - und nicht zuletzt die Kontrolleure selbst. Letztere dürfen eine OP-Maske verwenden.

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