STAND

Ein 55 Jahre alter Mann ist bei Hamm am Rhein (Kreis Alzey-Worms) verunglückt und von der Strömung mitgerissen worden. Seine Kinder versuchten noch, ihn zu retten.

Großeinsatz der Rettungskräfte am Sonntagnachmittag am Rheinufer bei Hamm: Mit mehreren Booten und Hubschraubern suchten Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, DLRG und ADAC nach einem 55-jährigen Familienvater. Der Mann wollte sich offenbar im Rhein abkühlen und wurde von der Strömung mitgerissen. Seine Kinder, ein 19-jähriger Sohn und eine 16-jährige Tochter, versuchten laut Polizei noch, ihren Vater zu retten. Der Sohn soll dem Mann noch einen Ball zugeworfen haben. Der Mann wird noch immer vermisst. Nach Angaben der Polizei wird nicht mehr nach ihm gesucht. Die Wasserschutzpolizei-Wachen entlang des Rheins seien aber informiert worden.

Rettungsfahrzeuge parken am Einsatzort am Straßenrand (Foto: Mainz112)
Rettungsfahrzeuge parken am Einsatzort in Hamm am Straßenrand. Mainz112

Die DLRG Worms hat sich inzwischen in den sozialen Medien zu dem Thema gemeldet und warnt ausdrücklich vor dem Baden im Rhein. Es gebe viele Strömungen, die man nicht erkennen könne. "Es handelt sich um eine viel befahrene Wasserstraße, auf der Schiffe unterwegs sind, die euch sprichwörtlich das Wasser unterm Arsch wegziehen können". 2018 waren zwei Kinder bei Rheindürkheim ertrunken. Anschließend hatte sich die DLRG dafür eingesetzt, dass am Rheinufer Warnschilder aufgestellt werden.

Lieber Wormser,
wann lernt ihr es endlich?

Ja, der Rhein lädt bei uns, insbesondere in Rheindürkheim und der Sandbank...Gepostet von DLRG OG Worms am Sonntag, 21. Juni 2020

In Nackenheim im Kreis Mainz-Bingen hatte die Gemeinde nach dem Tod von zwei Männern Warnschilder aufgestellt. Darauf wird vor gefährlichen Strömungen und der damit verbundenen Lebensgefahr gewarnt.

STAND
AUTOR/IN