Streikposten stehen am Zentralen Omnibusbahnhof in Koblenz.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Thomas Frey)

Gewerkschaft ver.di setzt Ultimatum

Langer Busfahrerstreik in RLP vor Weihnachten angedroht

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AUTOR/IN
Sabine Geipel

Die Gewerkschaft ver.di hat mit einem vierwöchigen Busfahrerstreik vor Weihnachten in Rheinland-Pfalz gedroht. Dafür setzte sie den Arbeitgebern jetzt ein Ultimatum.

Bis zum 26. November gibt die Gewerkschaft der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz (VAV) Zeit, einen Tarifvertrag abzuschließen - oder in ein Schlichtungsverfahren einzutreten. Sonst will die Gewerkschaft bis Weihnachten den ÖPNV im Land bestreiken.

Land habe bereits Geld für höhere Löhne an Unternehmen gezahlt

Laut ver.di hätten die Busunternehmen bereits Subventionsleistungen des Landes bekommen, um den Tarifabschluss finanzieren zu können, unter anderem den höheren Tarif-Stundenlohn von 17,20 Euro. Viele Städte und Kommunen seien bereit ihren Anteil zu tragen - und trotzdem weigerten sich die Arbeitgeber, den entsprechenden vereinbarten Lohn- und Mantelvertrag abzuschließen. Die Busfahrerinnen und Busfahrer seien empört und fassungslos, heißt es von der Gewerkschaft.

Die Beschäftigten privater Unternehmen hatten in den vergangenen Monaten immer wieder ihre Arbeit niedergelegt - zuletzt Ende Oktober. Ver.di fordert unter anderem die Bezahlung der Standzeiten, also der Pausen während einer Schicht, für die rund 3.500 Busfahrerinnen und -fahrer in Rheinland-Pfalz.

RLP

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