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Seit Ende Mai gelten weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Rheinland-Pfalz. So sind größere Veranstaltungen im Freien wieder erlaubt - unter Einhaltung der Hygiene-Regeln.

Zunächst im Freien und mit bis zu 100 Personen, ab dem 10. Juni dann auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Teilnehmern. Das heißt, dass auch das Mieten von Räumlichkeiten ist wieder möglich. Allerdings müssen auch bei diesen Veranstaltungen die Abstandsregeln eingehalten werden: 1,5 Meter Abstand zwischen den Gästen müssen garantiert werden.

Mehr Gäste bei standesamtlichen Hochzeiten erlaubt

Für Hochzeiten gelten bereits seit Mitte des Monats weniger strenge Regeln. In Standesämtern dürfen neben dem Brautpaar und den Trauzeugen auch Verwandte des ersten Grades teilnehmen. Zudem die Angehörigen aus einem weiteren Hausstand, beispielsweise eine befreundete Familie. Wenn noch genügend Platz ist, können weitere Menschen dabei sein. Allerdings muss es für jeden Anwesenden zehn Quadratmeter Platz geben.

Ähnlich sind die Vorschriften bei Bestattungen. Kirchliche Trauungen und Trauergottesdienste sind ebenfalls möglich. Dann gelten die Vorschriften für Gottesdienste. Auch hier darf auf zehn Quadratmeter Grundfläche nur eine Person kommen, der Mindestabstand muss eingehalten werden und alle müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Chöre dürfen nicht singen.

Auch Mindestabstand bei privaten Feiern

Für private Feiern in den eigenen Räumlichkeiten, also im Haus, in der Wohnung oder im Garten, macht das Land keine Vorgaben. Allerdings sollte auch dort, so der dringende Appell der Landesregierung, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Ordnungsbehörden können zwar bei Verdacht auf einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz Veranstaltungen auflösen und Bußgelder verhängen, allerdings sollte dieser Schritt nach Angaben der Landesregierung die Ausnahme bleiben. Vielmehr zählt sie auf die Mitarbeit der Bürger: "Wir finden es nicht angemessen und möglich, dass die Polizei in private Feiern geht", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Polizei soll nur dann hinzugezogen werden, wenn Ausschreitungen aggressiver Art zu erwarten sind.

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