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Durch DNA-Proben ist in der Eifel ein Wolf nachgewiesen worden. Das Tier solle zwei Kälber bei Roscheid gerissen haben, teilte das Umweltministerium mit.

Die Risse seien Mitte Juni über die Wolfshotline gemeldet worden. Bei der Begutachtung durch die zuständige Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz seien die DNA-Proben genommen worden.

Seit 2012 Wolfsmanagementplan

In der Region sind nach Ministeriumsangaben noch zwei weitere Risse gemeldet worden. Auch hier seien DNA-Proben genommen worden. Diese Ergebnisse lägen noch nicht vor. In Rheinland-Pfalz gibt es laut Ministerium seit 2012 einen Wolfsmanagementplan. Danach werden die Halter bei Rissen von Nutztieren zu 100 Prozent entschädigt, wenn sie nachweislich von einem Wolf verursacht wurden. Darüber hinaus könnten bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz "Notfallzäune" kostenlos ausgeliehen werden, wenn Weidetiere im Bereich eines Wolfsrisses nur unzureichend geschützt seien.

Ziel dieser Maßnahme sei, dass sich Wölfe nicht an das Reißen von Weidetieren gewöhnten.

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