Trier

Plädoyers der Opferanwälte im Amokfahrtprozess

STAND

Im Prozess um die tödliche Amokfahrt in Trier haben weitere Opferanwälte ihre Plädoyers gehalten. Die meisten von ihnen schließen sich den Forderungen der Staatsanwaltschaft an.

Der Staatsanwalt hatte vor rund einer Woche für den mutmaßlichen Täter eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Außerdem solle die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden und der 52-Jährige in einer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebracht werden. Die Anwälte sagten am Donnerstag, für die Tat gebe es kein Motiv, noch nicht einmal ein absurdes. Wer derart barbarisch vorgehe, verdiene lebenslang. Am 11. August werden die Plädoyers der Verteidigung erwartet. Der Angeklagte soll im Dezember 2020 in Trier fünf Menschen überfahren und getötet haben. Viele weitere wurden verletzt.

STAND
AUTOR/IN
SWR