Um Energie zu sparen, wird der Trierer Weihnachtsmarkt an zwei Tagen in der Woche seine Öffnungszeiten verkürzen. Waren die Buden bisher am Freitag und Samstag bis 21 Uhr 30 offen, soll in diesem Jahr jeweils um 20 Uhr Schluss ein.  (Foto: SWR, Maximilian Storr)

Ohne Corona-Auflagen

Trierer Weihnachtsmarkt startet wieder

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Maximilian Storr

In Trier präsentieren die Aussteller auf dem Weihnachtsmarkt ab heute wieder ihre Waren. Ohne Corona-Beschränkungen dafür aber mit hoher Inflation und Energiekrise.

Beatrice Parker und ihr Mann sind Amerikaner. Sie und ihr Ehemann freuen sich ganz besonders auf den Trierer Weihnachtsmarkt. (Foto: SWR, Maximilian Storr)
Beatrice Parker und ihr Mann sind Amerikaner. Sie und ihr Ehemann freuen sich ganz besonders auf den Trierer Weihnachtsmarkt. Denn sie sind zum ersten Mal überhaupt auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland. "Ich finde es schön, dass viele Veranstalter hier sind mit vielen verschiedenen Angeboten." Trotz Energiekrise und Inflation wollen sie die Angebote auch nutzen: "Wir machen dafür Platz im Budget." Maximilian Storr
Karsten Schildmacher vom Niederhein ist das erste Mal auf dem Trierer Weihnachtsmarkt. Er verkauft handgefertigte Keramikreiben. "Es ist ja auch bekannt das in Trier ein großer Weihachtsmarkt ist und ein sehr schöner Weihnachtsmarkt und das kann ich auch nur bestätigen. Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv." Maximilian Storr
Auf dem Trierer Weihnachtsmarkt präsentieren sich die Aussteller auf dem Hauptmarkt und dem Domfreihof. Um Energie zu sparen, wird der Trierer Weihnachtsmarkt an zwei Tagen in der Woche seine Öffnungszeiten verkürzen. Maximilian Storr
Nele Mein verkauft Wollmützen, Handschuhe oder Wärmflaschen aus Filz. "Wir sind in jedem Fall sehr optimistisch, dass die Menschen dieses Jahr wieder Lust haben, zu kaufen, rauszugehen, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Ich denke, dass das Geschäft wesentlich besser laufen wird, als die letzten Jahre." Maximilian Storr
Seit sieben Jahren hat Nicole Helbig einen Schmuckstand auf dem Weihnachtsmarkt: "Ich muss sagen, dass der Trierer Markt von allen, die ich mache, immer noch der beste ist", erzählt sie. In diesem Jahr freut sich sie auch, dass es keine coronabedingten Auflagen mehr gibt: "Wir waren sehr froh, dass es letztes Jahr einen Weihnachtsmarkt gegeben hat, aber natürlich war das für uns und auch die Kunden eine besondere Situation. Gerade die Einlasskontrollen." Maximilian Storr
Dufthölzer und kleine Engel aus Acrylglas gibt es am Stand von Petra Werz. Sie glaubt nicht, dass die Inflation ihr Geschäft trüben wird: "Ich hatte eigentlich schon das ganze Jahr darauf gewartet, dass vielleicht die Märkte einknicken, das ist aber nicht passiert. Wir sind sehr gut gestimmt." Maximilian Storr

Es duftet wieder nach Glühwein, Mandeln und Weihnachtsgebäck in der Trierer Innenstadt: Seit heute ist der Weihnachtsmarkt offen.

Auf dem Domfreihof und dem Hauptmarkt stehen viele kleine Holzbuden, die Kunsthandwerk, Holzschnitzereien und traditionelle Weihnachtsspezialitäten anbieten.

Corona spielt in diesem Jahr so gut wie keine Rolle mehr, die Energiekrise geht dagegen auch am Trierer Weihnachtsmarkt nicht spurlos vorbei: Um Energie zu sparen, wird der Markt an zwei Tagen in der Woche früher zu machen.

Waren die Buden bisher am Freitag und Samstag abends länger auf, soll jetzt generell um acht Uhr Schluss sein. Trotzdem freuen sich Gäste und Händler auf den Weihnachtsmarkt, der bis zum 22. Dezember seine Pforten öffnen wird.

Trier

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