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Wegen der Corona-Reisebeschränkungen haben im vergangenen Jahr bis zu einem Viertel weniger Gäste Urlaub in Eifel, Hunsrück und an der Mosel gemacht. Nach Angaben der Tourismusorganisationen hat das gute Sommergeschäft mit deutschen Urlaubern aber größere Verluste verhindert. Nach Angaben der Mosellandtouristik war die Mosel eines der wenigen deutschen Urlaubsziele, das mehr Übernachtungen hatte als im Jahr davor. Das Plus lag bei rund 8 Prozent. Wie in der Eifel kamen die Gäste wegen der Reisbeschränkungen fast ausschließlich aus Deutschland. Viele seien zum ersten Mal in der Region gewesen. Hotels und Ferienanlagen in der Eifel verzeichneten im Sommer hingegen Einbußen, sagte ein Sprecher der Eifeltouristik. Das liege am normalerweise sehr hohen Anteil an ausländischen Gästen, die nicht kommen konnten. Das sei nur zum Teil von deutschen Urlaubern aufgefangen worden. Nach Angaben der Hunsrücktouristik blieben die Gästezahlen dort fast auf dem Niveau des Vorjahres.

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