Blick vom Eifelsteig auf das Schalkenmehrener Maar (Foto: SWR)

Touristen bleiben weg

Nach der Flut: Betrieben machen Stornierungen zu schaffen

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Aus Rücksicht auf die Betroffen des Hochwassers haben viele Touristen ihren Urlaub in der Region Trier abgesagt. Auch für Orte, die von der Katastrophe gar nicht betroffen waren.

Die Urlauber befürchteten offenbar, dass es nicht angemessen sei, dorthin zu reisen, teilten die Tourist-Informationen auf SWR-Anfrage mit. Dabei seien zum Beispiel der Dino-Park oder die Teufelsschlucht bei Irrel geöffnet und die Aufräumarbeiten längst abgeschlossen. Trotzdem seien die Besucherzahlen stark zurückgegangen, so der Geschäftsführer der Touristinformation Felsenland Südeifel.

Kaum Buchungen an Mosel und in Eifel

Viele Gäste hätten abgesagt, obwohl an der Mosel und in der Eifel viele Orte gar nicht von der Flutkatastrophe betroffen waren.

Blick auf die Mosel in Graach (Landkreis Bernkastel-Wittlich)  (Foto: SWR)
Gastronomen und Hoteliers an der Mosel müssen nach der Corona-Pandemie jetzt auch noch viele Stornierungen nach der Flutkatastrophe verkraften.

Die Rad- und Wanderwege seien in Ordnung, so Vertreter der Eifel-Tourismusgesellschaft und der Mosellandtouristik.

"Die Gäste sehen die Bilder und differenzieren nicht. Es gibt nicht nur Stornierungen, auch die Buchungen bleiben aus."

Gastronomen und Hoteliers bangen um Zukunft

Für viele Betriebe in der Urlaubsregion Eifel und Mosel sei das eine schwierige Situation. Besonders nach den Schließungen wegen der Corona-Pandemie. In der Eifel können die Gastgeber ihre Stornierungskosten nach eigenen Angaben bei der Eifel Tourismus GmbH geltend machen.

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