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Der Bürgermeister der vom Hochwasser stark betroffenen Verbandsgemeinde Trier-Land hat die mangelnde Ausstattung des Katastrophenschutzes kritisiert. Die Flutkatastrophe habe gezeigt, dass die Einsatzkräfte unterfinanziert seien, so Michael Holstein.

In Kordel seien die Einsatzkräfte nur dank der Hilfe der Bundeswehr in ausreichender Zahl zum Einsatzort gekommen. Wegen der starken Regenfälle sei es auf den fünf Zufahrtsstraßen zu Hangrutschen gekommen. Um diese zu beseitigen habe es schweres technisches Gerät gebraucht. Das sei aber nicht in der Region vorhanden und traf erst nach zweistündiger Fahrt aus dem Norden von Rheinland-Pfalz in Kordel ein. Da noch mehr Hochwasserkatastrophen in den nächsten Jahren zu erwarten seien, müssten die Einsatzkräfte vor Ort in Sachen Personal und Ausrüstung verstärkt werden, so der VG-Bürgermeister.

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