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Das Betriebsverbot für Bordelle und andere Prostitutionsstätten in Rheinland-Pfalz gilt auch für das Angebot von Tantra-Massagen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Koblenz am Montag.

Es bestätigte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier. In der Beschwerde ging es um einen Betrieb in Trier, der trotz des in der aktuell bis Mitte September geltenden zehnten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes festgeschriebenen Prostitutionsverbots öffnen wollte.

Höheres Infektionsrisiko als bei Wellnessmassagen

Die Richter betonten, die von der Antragstellerin praktizierte Form der Tantra-Massage sei darauf ausgerichtet, Kunden sexuell zu erregen.

Insofern bestehe dabei wegen des vermehrten Ausstoßes von Aerosolen ein deutlich höheres Infektionsrisiko als bei Wellnessmassagen. Deshalb werde der Trierer Betrieb mit dem Verbot auch nicht ungerechtfertigt ungleich behandelt.

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Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

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