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Die Hochschule Trier vergibt zum ersten Mal einen Arbeitsvertrag an einen gefährdeten Wissenschaftler. Ab Oktober kommt ein Forscher aus Kamerun für zwei Jahre an die Hochschule. Er wird laut Hochschule in seiner Heimat bedroht. Der gefährdete Wissenschaftler wird laut Hochschule die Wirkung des therapeutischen Theaters im Umgang mit psychischen Erkrankungen untersuchen. Die Förderung wird laut Hochschule im Rahmen der Philipp-Schwartz-Initiative vergeben. Diese wurde 2015 von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Die Initiative ist benannt nach dem österreichischen Pathologen Philipp Schwartz, der 1933 wegen seines jüdischen Glaubens seine Professur in Frankfurt verlor. Er emigrierte und gründete in der Schweiz die "Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland".

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