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Die Deutsche Umwelthilfe fordert die rheinland-pfälzische Umweltministerin dazu auf, die Biotonne in der gesamten Region Trier einzuführen. Das jetzige Bringsystem sei rechtswidrig.

In einem Modellversuch werden derzeit in Trier und Umgebung Küchenabfälle in Biotüten gesammelt und zu Containern gebracht. Die Deutsche Umwelthilfe hält dieses Bringsystem für unwirksam, teuer und rechtswidrig. Denn Biomüll müsse dadurch mit dem Auto fortgebracht werden oder lande unerlaubt im Restmüll. Das Umweltministerium will nach eigenen Angaben das Ende des Modellversuchs im April abwarten, ehe es eingreift. Die Tüten müssten sich der Biotonne aber als gleichwertig erweisen und die gesetzlich vorgeschriebene Mülltrennung ermöglichen.

Mülltrennung vorgeschrieben

Wie der zuständige Abfallverband ART mitteilte, ist dies mittlerweile erfüllt. Eine vom Verband in Auftrag gegebene Studie habe ergeben, dass das sogenannte "Trierer Modell“ in puncto Menge und Qualität der Biotonne in nichts nachsteht.

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