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Wird ein Schüler durch eigenes Fehlverhalten von einer Schule verwiesen, muss die Kommune nicht für die Kosten für die Fahrt zu einer weiter weg gelegenen Schule aufkommen. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden und damit die Auffassung des Eifelkreises Bitburg-Prüm bestätigt. Der Kreis hatte es abgelehnt die Beförderungskosten zu übernehmen, weil der Schüler die Gründe für seinen Schulausschluss selbst zu vertreten gehabt habe. Die Eltern des Schülers hatten daraufhin geklagt. Grundsätzlich könnten laut Schulgesetz Beförderungskosten zu der Schule übernommen werden, die vom Wohnsitz aus am nächsten gelegen ist, wenn der Schulweg länger als vier Kilometer ist, hieß es im Urteil. Der Weg zu der Schule, von welcher der Schüler geflogen war, sei aber kürzer gewesen.

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