Ein Klettergerüst am Campingplatz wurde einfach vom Wasser umgeworfen (Foto: SWR)

Kreise melden 118 Millionen Euro Schaden

Flutkatastrophe trifft öffentliche Einrichtungen der Region Trier hart

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Die Schäden nach der Hochwasserkatastrophe vor vier Wochen liegen nach ersten Schätzungen in der Region Trier zusammengerechnet bei 118 Millionen Euro. Das haben die Behörden dem SWR auf Anfrage mitgeteilt.

So liegen die Schäden im Kreis Vulkaneifel nach ersten Schätzungen allein bei 12,7 Millionen Euro. Am stärksten vom Hochwasser betroffen ist die Verbandsgemeinde Gerolstein mit vielen Orten entlang der Kyll.

Die Stadt Trier meldet ersten Schätzungen zufolge Schäden von 12,8 Millionen Euro. Das beziehe sich auf öffentliche Gebäude, öffentliche Einrichtungen und Infrastruktur.

Ehrang steht teilweise unter Wasser (Foto: SWR, Andrea Meisberger)
Der Trierer Stadtteil Ehrang stand vor vier Wochen fast komplett unter Wasser. Die Schäden, die dadurch an der öffentlichen Infrastruktur entstanden sind, sind immens. Andrea Meisberger

Private Schäden sich nicht eingerechnet

Die Kreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und der Eifelkreis Bitburg-Prüm hatten Schäden von mehr als 93 Millionen Euro gemeldet.

Private Schäden in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Haushalten seien nicht mit eingerechnet.

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SWR