Trier

Kooperationsabkommen zwischen Polizeihochschule und Universität Trier

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Die Universität Trier und die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz haben ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Das hat die Universität mitgeteilt. So solle bei der Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten die Geschichte der Polizei stärker berücksichtigt werden. Auch die Forschung zur Polizeigeschichte – insbesondere während der NS-Zeit – soll intensiviert werden. Universität und die Polizeihochschule hätten in der Vergangenheit schon in vielen Projekten zusammengearbeitet. So habe die Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL unter anderem mehr als 3.500 Gestapo-Akten aus Trier in digitaler Kopie. Diese stehen Studierenden der Hochschule der Polizei, die ihre Bachelor-Arbeit zur Polizeigeschichte in der NS-Zeit schreiben wollen, ebenso zur Verfügung wie mehr als 12.000 Gestapo-Akten aus Neustadt an der Weinstraße. Dieses gemeinsame Forschungsangebot sei in Deutschland bisher einmalig.

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AUTOR/IN
SWR