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Der ADAC Deutschland prüft derzeit, ob der deutsche Rallye-Weltmeisterschaftslauf auch in anderen Teilen Deutschlands als der Saar- Hunsrück- Moselregion ausgetragen werden kann. Nachdem der ADAC Saarland als Mitveranstalter nicht mehr zu Verfügung steht, will der ADAC nach eigenen Angaben neue Konzepte und Austragungsorte für das Rennen prüfen. Bis zum Sommer will der Automobilclub sich entscheiden, sagte ein ADAC Sprecher dem SWR. Man benötige ein Jahr Vorlauf, um das Rennen für 2022 zu organisieren. Da der saarländische ADAC Verband als Veranstalter vor Ort nicht mehr in Frage komme, müssten jetzt Alternativen zur Saar-Hunsrück-Mosel Region geprüft werden. Allerdings gebe es in Deutschland nicht viele Regionen, die für einen Rallyeweltmeisterschaftslauf in Frage kämen. Zudem sei die Rallye in der Region sehr verankert – das Konzept habe sich bewährt. Der Weltmeisterschaftslauf wird seit 2002 in der Region ausgetragen. Bis 2016 war Trier Start und Zielort des Rennens.

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