STAND

Bei einem Tier, das am Sonntag auf der B51 in der Eifel überfahren und getötet wurde, könnte es sich um einen Wolf handeln. Eine Genanalyse soll Klarheit bringen.

Wie das Umweltministerium mitteilte, hatten Experten Bilder ausgewertet. Sie waren zu dem Schluss gekommen, dass es sich um einen Wolf oder einen wolfsähnlichen Hund handeln könnte. Endgültige Klarheit soll jetzt eine genetische Untersuchung bringen. Sie wird am Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen durchgeführt.

Tiere in Eifel von Wolf gerissen

In der Eifel waren im Juli 18 Schafe und zwei Kälber an verschiedenen Orten von jeweils einem Wolf gerissen worden. Fast alle Risse konnten einem Wolf, der "Billy" genannt wurde, klar zugeordnet werden. Der Wolf stammt aus einem Rudel im Emsland in Niedersachsen. Seit dem 1. November gilt auch die westliche Eifel (Eifel West) zum möglichen Vorkommengebiet des Wolfes. Das bedeutet, dass Halter von Schafen und Ziegen Fördermittel für die Sicherung von Herden mit wolfssicheren Zäunen und Hunden beantragen können. Zum Wolfsgebiet Eifel West gehören die Landkreise Vulkaneifel, Bitburg-Prüm sowie Teile von Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg.

Wölfe in Rheinland-Pfalz Wie Wolf Billy die Eifel aufmischte und dann verschwand

Die Westeifel wird ab 1. November zum Wolfspräventionsgebiet. Von dem Tier, das diese Maßnahme auslöste, fehlt unterdessen jede Spur. Möglicherweise wurde Billy in Frankreich erschossen.  mehr...

Zur Rückkehr der Wölfe Herdenschutz mit Hunden

Der Wolf ist in Deutschland zurück - auch im Südwesten hat er sich niedergelassen. Herdenbesitzer müssen nun ihre Tiere verstärkt schützen, etwa mit Herdenschutzhunden.  mehr...

Kaffee oder Tee SWR Fernsehen

STAND
AUTOR/IN