Der Verantwortliche wurde laut Polizei von Kräften der Polizeiinspektion vor dem Eintreffen des SEK bei taktisch günstiger Gelegenheit unter Einsatz eines Tasers überwältigt. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Daniel Karmann/dpa)

Verdacht eines psychischen Ausnahmezustandes

Polizei Trier überwältigt Mann mittels Taser

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In Trier kam es am Sonntag zu einem Zwischenfall, wobei die Polizei einen Taser einsetzte, um einen Mann zu überwältigen. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Die Polizei Trier erfuhr nach eigenen Angaben am Sonntagvormittag von einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer Mutter und ihrem 28-jährigen Sohn im Bereich Stresemannstraße in der Innenstadt. Der Streit sei zu diesem Zeitpunkt bereits beendet gewesen.

Der Sohn habe sich anschließend alleine in der gemeinsamen Wohnung befunden. Man sei davon ausgegangen, dass der Mann möglicherweise mit einer Machete oder einem ähnlichen Gegenstand bewaffnet sei, so die Polizei.

Tasereinatz noch bevor das SEK eintraf

Aufgrund des Verdachts eines psychischen Ausnahmezustandes habe man eine Gefahrenlage für den Mann selbst nicht ausschließen können. Man habe daher das Wohnanwesen umstellt und Spezialkräfte angefordert.

Noch bevor das SEK eintraf, hätten dann jedoch Angehörige der Polizei Trier bei taktisch günstiger Gelegenheit den Mann unter Einsatz eines Tasers überwältigt.

In psychiatrische Einrichtung gebracht

Die Machete habe sich in der Wohnung befunden. Der Mann habe diese, als er überwältigt wurde, aber nicht bei sich getragen, erklärte die Polizei auf Nachfrage des SWR.

Der Mann habe eine Schürfwunde erlitten und sei in einer psychiatrische Einrichtung gebracht worden. Es bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Allgemeinheit.

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SWR